Public Relations Studierende Hannover e.V.

   
    

Rückschau: Das war das „ConventionCamp 2009“

PRSH auf einem der größten deutschen Social-Media-Kongresse

Die höchste I-Phone-Dichte Norddeutschlands an diesem Tag, geschätzt jeder zweite Teilnehmer bei Twitter aktiv, ganz reales Lachsfilet in der Mittagspause und „mixed sessions“ im Foyer, die sich als „Gesprächsrunden“ entpuppten, in denen ganz altmodisch die Diskussion über den letzten Votrag außerhalb des Sitzungssaals weitergeführt wurde. Das war das ConventionCamp 2009 in Hannover mit seinen 1000 Teilnehmern, die sich aus Bloggern, Social-Media-Addicts, PRlern, Marketing-Menschen oder Studenten zusammesetzten.

Der Kongress fand zum zweiten Mal in Hannover statt und konnte dabei einen riesigen Sprung in Sachen Teilnehmerzahl machen (von 300 auf 1000). Los ging es für alle “Social-Media-Verrückten” im ConventionCenter der Messe Hannover, wo von 9.30 bis 18.15 in fünf Keynote-Sessions, den parallel dazu stattfindenden Open-Sessions sowie der Opening und Closing-Session über die Zukunft des Internets diskutiert wurde.

Wir vom PRSH informierten uns dabei zunächst über die Zukunft der old-economy in Form von Zeitungen. Thomas Knüwer vertrat dabei die These, dass in 2010 das Zeitungssterben in Deutschland beginnen wird und gerade die Verlagsbranche auf Veränderungen kaum angemessen reagieren würde. Weitere Programmpunkte waren die open Sessions zu Social Media im Bereich PR und Marketing sowie SEO: wie Google rankt. Während Letzteres naturgemäß auf einem hohen technischen Level ablief, jedoch interessante Einblicke in die Suchmaschinenoptimierung zuließ, war die Session über PR im Social Media Bereich von Altbekanntem gekennzeichnet. Der Journalismus bleibt als Gatekeeper relevant, Blogger muss man jedoch ernstnehmen. Gleichzeitig muss man die Natur von Social Media verstanden haben. Es nützt nichts, PR-Mitteilungen zu zwitschern, man muss mit den Usern in Kontakt treten und den Dialog suchen. Ob Twitter die Zukunft sein wird oder nur ein zweites “Second Life”, bleibt abzuwarten. Klargemacht wurde jedoch, dass der Reiz des Social-Media-Accounts für Unternehmen vor allem Imagevorteile birgt. Twitter, Facebook und Blogs sind In, Unternehmen die dies für sich auch beanspruchen, müssen dem Sorge tragen und auch im Social-Media-Bereich aktiv sein.
Den Abschluss bildetet die Keynote-Präsentation von Dirk Rockendorf (Contintenal – Leiter ebusiness), der den Weg der Continental AG im worldwideweb vorstellte.

Fazit: Ein interessanter Besuch eines der größten deutschen Kongresse zu diesem spannenden Thema. Eine sehr professionelle Durchführung. Eine klasse Location. Super Catering. Und ein großes Lob, dass der Eintritt für Studierende kostenlos war. Das CCH09 war übrigens den tagüber am 26.11.09 das meist debattierte Thema bei Twitter.


Fotos:
ConventionCamp


3 Responses so far.

  1. Joana sagt:

    Coole Sache…nur schade, dass man über solche Aktionen nicht informiert wird. Oder besser gesagt wurde, denn das ändert sich ja jetzt!

  2. Hoefelmann sagt:

    So sieht es aus. Besser wird es werden!

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