Public Relations Studierende Hannover e.V.

   
    

PR-Volo: Fehlende Flexibilität kostet Agenturen qualifizierten Nachwuchs

Die Ausbildung in der PR- und Kommunikationsbranche akademisiert sich. Hat das klassische PR-Volontariat in Agenturen seine Berechtigung verloren? Eine kontrovers diskutierte Thematik nicht nur beim PRSH Karrieretag. Chefredakteur Nico Kunkel lud GPRA-Präsident und komm.passion-Geschäftsführer Dr. Alexander Güttler und Prof. Dr. Thomas Pleil, Professor für Public Relations an der Hochschule Darmstadt, zum Streitgespräch via Google+ Hangouts on Air.

Meinung | Entsprechend des studentischen Grundtenors bei der Podiumsdiskussion am PRSH Karrieretag finde auch ich: Die fehlende Flexibilität von Agenturen hinsichtlich ihrer bestehenden Volontariatsprogramme ist ein Problem. Traineeship als prinzipielles Gateway zum Einstieg in die Agenturarbeit war aus der Perspektive des offenen Berufszuganges sicher sinnvoll und ist es auch heute noch, wenn sich ein Ökotrophologie-Absolvent für die Markenkommunikation eines Lebensmittelkonzerns bewirbt.

Studiert man jedoch PR bzw. Kommunikationsmanagement sollte keine Pauschalbehandlung erfolgen – schon gar nicht nach einem Masterabschluss. Das Argument der fehlenden Lebens- und Berufserfahrung verliert nach fünf Studienjahren und meist mehreren fachbezogenen Praktika und Tätigkeiten neben dem Studium gänzlich an Kraft. Ein zweijähriges Volontariat würde weder ich, noch kaum jemand aus meinem Kommilitonenkreis in Anbetracht ziehen. Das ist schade, denn prinzipiell bin ich einem Berufseinstieg über Agenturen nicht abgeneigt.

Fehlende Flexibilität kostet daher Agenturen qualifizierten Nachwuchs.

Um Herr Güttlers Bestehen auf die auszubildenden Skills bezüglicher berater- und organisatorischen Tätigkeiten aufzugreifen: Ja, diese müssen tatsächlich erst routiniert werden. Für einen Masterabsolventen vom Fach würde ich die Prognose stellen: Möglich, und zwar in der drei bis sechs monatigen Einarbeitungs- bzw. Probezeit.

In Kürze: Bei BA-Studium mit starkem PR-Bezug erhält ein einjähriges Traineeship prinzipiell ein yeah – jedoch mit Anpassungsspielraum je nach weiterführender Qualifikation.

PRSH-ler, PR-Studierende und Interessierte – wie ist eure Meinung? Kommentieren und gehört werden!


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One Response so far.

  1. christine sagt:

    Personalvermittlung ist auf jeden Fall sinnvoll, wenn man Wert auf passendes Personal legt. Was sich natürlich auf die Qualität des Betriebes auswirkt!

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