Public Relations Studierende Hannover e.V.

   
    

„Eben mal…“ – Schreiben für die Öffentlichkeit

„Können Sie eben mal…“ – eine Pressemitteilung schreiben, den Facebook-Account bespielen, die Rede für die Eröffnungsfeier vorbereiten. Erwartet wird ein fixes Runterschreiben entsprechend des Anlasses. Solche und ähnliche Todo’s erreichen PR-Beauftragte, präferiert in der letzten Minute, besonders in Organisationen  ohne eine professionalisierte Kommunikationsabteilung – denn Schreiben kann schließlich jedermann und –frau, so die Denkweise.

Zielführendes braucht Zeit

Thomas Dillmann, seit Jahresbeginn beim PR-Journal tätig, kennt die Problematik aus seiner Arbeit für Agenturen und Unternehmen und wusste den Teilnehmerinnen des ersten PRSH Workshops am vergangenen Freitag zu vermitteln:

Tatsächlich bedarf das Texten für die (Teil)Öffentlichkeit Recherche, Vorbereitung und dementsprechend Zeit, als auch kommunikative Fähig- und Fertigkeiten, wie Empathie für die Adressaten und die Kenntnis spezifischer Kommunikationsregeln.

So kann das Schreiben einer Pressemitteilung oder einer Rede zur tagesfüllenden Aufgabe werden. Nicht zuletzt auf Grund oftmals schwieriger Abstimmungsprozesse und Wortklaubereien mit Vorgesetzten, die den Unternehmensnamen präsenter, die Produkte blumiger beschrieben bevorzugen.

Klassischer Schreibstil als Basis

Dabei gilt für die Öffentlichkeitsarbeit, besonders hinsichtlich der Ansprache der Medien, ganz genau zwischen Marketing und PR zu unterscheiden. Thomas Dillmann plädiert beim Einsatz des PR-Instruments Pressemitteilung daher für den sachlich, journalistischen Stil ohne Imponiergehabe. Das „klassische“ Zeitungspraktikum oder eine journalistische Nebentätigkeit in der Ausbildungslaufbahn zukünftiger PR-ler befindet Dillmann daher ganz und gar nicht überholt, sondern fundamentbildend. Zielgruppenspezifik und Denglisch-Slang ergäben sich ganz automatisch  – on the job.

Praxisnah und Schritt-für-Schritt konzipierten die PRSH-lerinnen Pressemitteilungen und Reden  zu unterschiedlichen Anlässen und durften sich zum Ende des Tages über ein sehr positives und ermutigendes Feedback des Kommunikationsexperten freuen.  Ob neu gelernt oder aufgefrischt – Thomas Dillmann attestierte den PR Studierenden Hannover kommunikatives Geschick und bestes Schreib-Rüstzeug für die Kommunikationsarbeit.

Der PRSH bedankt sich ganz herzlich bei Thomas Dillmann und dem PRJournal.


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