Public Relations Studierende Hannover e.V.

   
    

“If you don´t come to Asia, Asia comes to you”

Ein Beitrag von Janine Riedel und Lara Wöhrmann (5. Semester BA PR)

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Unter diesem Motto referierte Frank Püttmann, Leiter der Kommunikation Asien-Pazifik der Lufthansa Group am vergangenen Dienstag. Er selbst lebt mit seiner Familie seit fünf Jahren in Singapur und hat sich bereits ein Bild über die Entwicklungsgeschwindigkeit des Fernen Ostens machen können.

Viele denken, die Lufthansa sei ein traditionelles Unternehmen, was bei der Produktion ausschließlich auf „beste deutsche Qualität“ setzt, Frank Püttman jedoch zeigte auf, dass auch in Asian beste Lufthansa-Qualität produziert wird.

Das in Köln ansässige Riesenunternehmen Lufthansa produziert längst nicht mehr nur in Deutschland. Stichwort: Asien! Und das liegt bei Weitem nicht nur an der günstigen Produktion, sondern vielmehr zum Beispiel an der neuen Infrastruktur mit Top-Qualität. Während es in der westlichen Welt äußerst schwierig ist, an einer seit Jahren feststehenden Infrastruktur Änderungen vorzunehmen, ist Asien in der günstigen Position, sie ganz neu zu erschaffen. Eine rasante Weiterentwicklung ist die Folge.

Im Gegensatz dazu stagnieren die europäischen Märkte. Europa und Amerika bezeichnen sich als entwickelte Länder, wobei Asien immer als Entwicklungsland  galt. Das ist es auch heute noch – im positiven Sinne: Asien legt eine Entwicklungsgeschwindigkeit vor, von der die westliche Welt nur träumen kann.

Die Industrienormen werden sich in Zukunft nicht mehr aus dem Westen bilden, sondern aus Asien. Um nicht auf dem Abstellgleis zu landen, muss die deutsche Korrespondentenzahl in Asien  deutlich aufgestockt werden. Nur so kann eine  umfassende  Berichterstattung gewährleistet und Kommunikationsstrategien an die Entwicklungen angepasst werden. So gut wir Amerika auch im Blick haben, wir dürfen Asien nicht aus den Augen verlieren.
Sogar Frank Püttmann gesteht sich ein, dass selbst ein Global Player wie die Lufthansa mit zwei Kommunikationsexperten in Singapur und einem Mitarbeiter in China noch nicht die notwendige Aufmerksamkeit auf die asiatischen Märkte gelegt hat.
In Zukunft sind wir Dienstleister für Asien, nicht andersrum.

Fotos: Arian Abdija


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