Public Relations Studierende Hannover e.V.

   
    

PR(SH)-Interview | Hanning Kempe

In diesem Sommersemester 2014 fand unsere Highlight-Veranstaltung #ThePitch statt. Hier präsentierten fünf Agenturen ihre Profile und pitchten um den PR-Nachwuchs von morgen. Hanning Kempe, General Managing Director von Fleishman-Hillard Deutschland, war einer von ihnen. Am Rande dieser Veranstaltung stellte sich Herr Kempe im PR(SH)-Interview unseren Fragen zu den zukünftigen Herausforderungen der PR.

Hanning Kempe (50) | General Managing Director von Fleishman-Hillard Deutschland

PR(SH)-Interview_Hanning KempePublic Relations bedeutet für mich Austausch mit Leuten und unheimlich viel Spaß.

Ich liebe meinen Beruf, weil ich kaum einen anderen Beruf kennengelernt habe, in dem ich so viele unterschiedliche Personen und relevante Themen diskutieren kann wie in der PR.

Die bedeutsamsten Herausforderungen der Zukunft im Bereich PR sehe ich in der Fähigkeit, Unternehmen einen Mehrwert durch Kommunikation zu bieten und den Wertbeitrag von Kommunikation nachzuweisen.

Die PR Profis der Zukunft sollten vor allem eine Mischung sein aus Personen, die einerseits Unternehmen und Märkte durchdringen und andererseits in der Lage sind, die Herausforderungen kommunikativ zu erklären.

Eine wissenschaftliche Ausbildung im Bereich Kommunikationsmanagement finde ich gut, weil sie sicherlich zu einer Professionalisierung und einer breiteren Wertschätzung der Kommunikation beigetragen hat. Sie ist allerdings kein Allheilmittel, um die Herausforderungen, die wir haben, zu bestehen.

Was ich den Studierenden der Hochschule Hannover noch auf den Weg geben möchte (in Bezug auf ihren beruflichen und weiteren akademischen Werdegang): Seid selbstbewusst! Versteht aber auch, dass es Dinge gibt, die man nicht an der Uni lernen kann. Manches lernt man erst, wenn man sich praktisch im Beruf bewegt und ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Unser Business ist nach wie vor auch ein bisschen „graue Haare Business“ und das ist halt so wie mit dem Wein – der muss über Jahre reifen.

Das Interview führte Lydia Bauer (2. Semester BA Public Relations).


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