Public Relations Studierende Hannover e.V.

   
    

Alumni-Portrait | Christoph Heckmann

Christoph HeckmannChristoph Heckmann gab schon während seines PR-Studiums und seinem Master in Kommunikationsmanagement an der Hochschule Hannover alles für seinen Verein: Hannover 96.
Angefangen als Stadionsprecher im Eilenriede-Stadion, über den gleichen Job beim Nachwuchs in der damaligen AWD-Arena, bis hin zu seinem heutigen Job in der Markenkommunikation und der Organisation des Arenaprogramms – Christoph Heckmann verlor den Volkssport Nummer 1 nie aus den Augen.

Wie hast du den Berufseinstieg nach dem Studium geschafft? Und was machst du heute?

Ich habe mein Praxissemester im Bachelor „Public Relations“ in der Online-Redaktion von Hannover 96 verbracht und bin dort gewissermaßen hängengeblieben – erst als freier Mitarbeiter bis zum Ende des Masters „Kommunikationsmanagement“ und ab dann in Vollzeit.

Wenn du dich an deine Studienzeit an der Hochschule Hannover zurück erinnerst, was vermisst du am meisten?

Ganz schwierig in Worte zu fassen. Ich glaube, das ist so ein Gefühl des Nicht-festgelegt-Seins. Die Welt steht einem offen. Man beschäftigt sich mit einem Haufen unterschiedlicher Themen, ist dabei eigentlich nur für sich selbst und vielleicht seinen Notenschnitt verantwortlich. Und wenn einem ein Thema – oder ein Fach oder womöglich auch mal ein Dozent – nicht liegt, dann ist das nur auf Zeit und geht irgendwann vorüber. Das ist jetzt anders. Es gibt Budget- und Personalverantwortung, man ist irgendwie in einem Hierarchiegeflecht – obwohl wir zum Glück sehr flache Hierarchien haben – und muss zusehen, dass sein Bereich läuft. Auf einen Job und alles was damit zusammenhängt legt man sich grundsätzlich einmal fest. Der in der Bundesliga ist sicherlich mit den vielen Abend- und Wochenendarbeitsterminen recht zeitaufwändig, aber etwas Außergewöhnliches, und ich bin wirklich froh, das zu tun, was ich tun darf.

Inwieweit hat dir der PRSH e.V. für deine Zukunft geholfen?

Der PRSH ist eine wunderbare und einzigartige Praxis-Spielwiese während des Studiums. Ihn nach vorn zu bringen, ist das Ziel aller aktiven Mitglieder. Das Entwickeln von Strategien, das Organisieren von Events und schließlich das Berichten in den eigenen Medien sind alles Dinge, die später im Job den Alltag bestimmen.

Wie schätzt du die Bedeutung einer wissenschaftlich fundierten Ausbildung im Bereich PR und Kommunikationsmanagement für das Berufsleben ein?

Es ist mindestens die halbe Miete, wenn nicht mehr. Klar, etwas Talent gehört sicher auch dazu, aber ohne eine Ausbildung, in der einem erklärt wird, wie strategisches Denken funktioniert, und in der einem bestimmte Schemata für das Herangehen an Kommunikationsprobleme eingebläut werden, müsste man sich ja ständig seinen eigenen Weg suchen. – Ziemlich umständlich. Selbst die ganzen Theorien und Modelle kommen an bestimmten Punkten unweigerlich ins Gedächtnis – und dann ist man echt froh, darum zu wissen.

Was rätst du Studienanfängern und angehenden Absolventen für die Zukunft?

So lang studieren wie möglich! Alles mitnehmen! Auf jeden Fall neben dem Studium Praxiserfahrung sammeln, Kontakte knüpfen und – ganz wichtig – sich niemals nur auf Plan A verlassen! Dann läuft das schon.

Das Interview führte Jochen Heimann (3. Semester Public Relations).


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.