Public Relations Studierende Hannover e.V.

   
    

Alumni-Portrait | Attila Söder

AttilaAttila Söder gehört zum Gründungsvorstand des PRSH. Auch nach seinem Studienabschluss begleitet der 28-jährige Alumnus die Aktivitäten des Vereins. Im Wintersemester 2013/14 gewährte er den Bachelor- und Master-Studierenden der Hochschule Hannover einen exklusiven Einblick in das Beratungsfeld der Corporate & Public Affairs: Workshop „Der Berater als Devil’s Advocate“. 2014 war er Teil der #30u30-Crew und zählte zu den 30 Young PR-Talents aus Deutschland.

Wie hast du den Berufseinstieg nach dem Studium geschafft? Und was machst du heute?

Nach dem Studium habe ich bei Edelman in Berlin ein Traineeship im Bereich Corporate & Public Affairs begonnen, wurde dort später erst Junior- und dann Berater. Nach knapp drei Jahren in Berlin bin ich nun gerade nach Düsseldorf umgezogen und jetzt bei JP | KOM  in der strategischen Beratung zu Finance und Change Themen.

Wenn du dich an deine Studienzeit an der Hochschule Hannover zurück erinnerst, was vermisst du am meisten?

Das ist eine schwierige Frage. Grundsätzlich bin ich nämlich gar nicht wehmütig, weil es noch viel zu regelmäßig neue, spannende Wege einzuschlagen und Erfahrungen einzusammeln gibt. Aber wenn ich etwas vermisse, dann vielleicht den stets leeren Terminkalender und die Freiheit, regelmäßig auszuschlafen…

Inwieweit hat dir der PRSH e.V. für deine Zukunft geholfen?

Die ganzen Aktivitäten, für die wir den PRSH damals ins Leben gerufen haben, wirkten als Wegweiser für mich. Oder als Karriere-Coaching – wie man es eben nennen will. Im Rahmen des Engagements mit dem PRSH habe ich erst für mich eine Vorstellung davon entwickelt, was ich eigentlich konkret tun möchte, auch was ich gut kann und wo ich beruflich gut aufgehoben wäre. Das war so, als ob man sich verschiedene Trailer fürs Berufsleben anschaut und sich dann aussucht, in welchen Film man gehen möchte.

Wie schätzt du die Bedeutung einer wissenschaftlich fundierten Ausbildung im Bereich PR und Kommunikationsmanagement für das Berufsleben ein?

Ich denke das hängt sehr davon ab, in welchem Bereich der Kommunikation man beruflich Fuß gefasst hat. Man wird in stark „handwerklich“ geprägten Kommunikationsdisziplinen vermutlich weniger auf theoretische Grundlagen und Managementmodelle zurückgreifen müssen, als etwa in der strategischen (Corporate-) Beratung. Gut also, dass die Studiengänge beide Anforderungen bedienen – die wissenschaftlichen Grundlagen und die praktische Umsetzung.

Was rätst du Studienanfängern und angehenden Absolventen für die Zukunft?

Verlasst niemals den Ausbildungsmodus. In der Komfort-Zone dösen kann jeder.  

Das Interview führte Lan Anh Nguyen (3. Semester MA Kommunikationsmanagement).

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