Public Relations Studierende Hannover e.V.

   
    

PR(SH)-Interview | Mario Köpers

TUI Deutschland Mario KöpersMario Köpers ist seit 2007 Executive Director Unternehmenskommunikation bei der TUI und Kommunikationsdirektor für Europa Mitte innerhalb der TUI Travel plc. An der Westfälischen-Wilhelms-Universität in Münster studierte er Publizistik, Germanistik und Politikwissenschaften. Bereits vor seiner derzeitigen Tätigkeit hat er zwischen 1999 und 2000 die Pressearbeit der TUI geleitet. 2001 wurde er Direktor der Unternehmenskommunikation und 2003 Direktor Presse. Zwischen 2006 und 2007 arbeitete er als Direktor  der Konzernkommunikation bei der Thomas Cook AG.

Mario Köpers (50) | Executive Director Unternehmenskommunikation TUI Deutschland

Public Relations bedeutet für mich eine mehr als zwei Jahrzehnte währende Beschäftigung mit diesem Berufsfeld. Dabei haben sich die Anforderungen an Kommunikatoren deutlich gewandelt. Während man früher die meiste Zeit damit verbrachte, Medien die Unternehmenswelt zu erklären, um möglichst gute Abdruckquoten zu erzielen, hat heute die interne Kommunikation deutlich an Gewicht gewonnen. Denn: Beständig ist nur der Wandel, und der muss Führungskräften und Mitarbeitern permanent erklärt werden. Der Change wird zum Dauerthema.

Ich liebe meinen Beruf, weil kein Tag wie der andere ist. Die Abwechslung macht den Job so reizvoll.

Die bedeutsamsten Herausforderungen der Zukunft im Bereich PR sehe ich in der Veränderung der Medienlandschaft. Das Internet und vor allem die sozialen Netzwerke eröffnen Unternehmen völlig neue Möglichkeiten, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Klassische Medien verlieren an Bedeutung, Marken werden selbst zu Medien.

Die PR-Profis der Zukunft sollten vor allem entspannt und gelassen bleiben. Ansonsten bringt einen die Dynamik der Veränderungen um.

Eine wissenschaftliche Ausbildung im Bereich Kommunikationsmanagement finde ich sinnvoll, weil sie ein solides Fundament aus theoretischen und praktischen Kenntnissen vermittelt, die im späteren Berufsleben nützlich sein werden.

Was ich den Studierenden der Hochschule Hannover noch auf den Weg geben möchte
(für ihren weiteren akademischen und beruflichen Werdegang) ist, dass sie sich kontinuierlich um eine praxisnahe Weiterbildung kümmern. Wer keine Praktika bei Unternehmen und Medien vorweisen kann, hat als Berufsanfänger schlechte Karten beim Auswahlprozess der Unternehmen.


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