Public Relations Studierende Hannover e.V.

   
    

Alumni-Portrait | Nora Zumdick

Foto_Nora ZumdickVon 2012 bis 2013 war Nora Zumdick stellvertretende Vorstandsvorsitzende des PRSH. Nach dem Abschluss ihres Masterstudiums an der Hochschule Hannover stieg Nora Zumdick als Trainee bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank in Düsseldorf im Bereich Unternehmenskommunikation ein. Im Alumni-Portrait erzählt sie uns, wie sie den Berufseinstieg nach ihrem Abschluss gemeistert hat.

Wie hast du den Berufseinstieg nach dem Studium geschafft? Und was machst du heute?

Meine Stelle war online ausgeschrieben und ich habe mich einfach beworben. Seit dem 1. September 2014 bin ich als Trainee bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank in Düsseldorf im Bereich Unternehmenskommunikation tätig. Wir verantworten alle Kommunikations- und Marketingmaßnahmen der Bank, also beispielsweise Projekte, Events, Kampagnen oder aktuelle Entwicklungen rund um den Finanzsektor und den Gesundheitsmarkt. Wer mehr über meinen Job wissen möchte, kann sich gerne mein Interview auf Whatchado ansehen: www.whatchado.com/de/nora-zumdick

Wenn du dich an deine Studienzeit an der Hochschule Hannover zurück erinnerst, was vermisst du am meisten?

Die Vorteile des Studentenlebens: Lange ausschlafen, viel Freizeit und sich diese Zeit zudem selbst einteilen können. Außerdem vermisse ich meine Kommilitonen, die lockere Atmosphäre und den Spaß, den wir jeden Tag zusammen hatten.

Inwieweit hat dir der PRSH e.V. für deine Zukunft geholfen?

Für mich war das Engagement im PRSH ein spannender, abwechslungsreicher und wertvoller Teil des Studiums. Als Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher Ausbildung und kommunikativer Praxis bietet der Verein den Studierenden die Möglichkeit, über den Tellerrand des Studiums hinauszuschauen und einen umfassenden Einblick in das vielfältige Spektrum der PR-Praxis zu gewinnen. Dabei können nicht nur eigene Fähigkeiten erweitert, sondern auch persönliche Interessen abgesteckt und ein eigenes Profil entwickelt werden. Geholfen hat mir auch der Austausch mit erfahrenen Praktikern. Der PRSH ist eine Netzwerkplattform, die es erlaubt, bereits während des Studiums branchenrelevante Kontakte zu knüpfen und durch Erfahrungen aus erster Hand die im Studium gelernten Inhalte zu vertiefen.

Wie schätzt du die Bedeutung einer wissenschaftlich fundierten Ausbildung im Bereich PR und Kommunikationsmanagement für das Berufsleben ein?

Die Kommunikationsbranche wird auch in Zukunft stark von Quereinsteigern geprägt sein, weil das erforderliche Handwerkszeug auch größtenteils „on the job“ gelernt wird. Obwohl die Heterogenität vieler verschiedener Werdegänge ein unglaubliches Potential an Kreativität freisetzt und trotz der unbestrittenen Wichtigkeit praktischer Berufserfahrung bin ich der Meinung, dass eine wissenschaftliche Fundierung im Bereich PR von den Arbeitgebern mehr Anerkennung erfahren sollte. Die akademische Ausbildung ist notwendig, um kommunikative Zusammenhänge verstehen und einordnen zu können und neuen Aufgabenstellungen mit einer strukturierten und analytischen Arbeitsweise zu begegnen.

Was rätst du Studienanfängern und angehenden Absolventen für die Zukunft?

Versucht positiv in jeden Tag zu starten und offen für Neues zu sein. Sich ausprobieren, den eigenen Horizont erweitern und etwas finden, was einem wirklich Spaß macht, hat sich für mich als überaus wichtig herausgestellt. Ob nun bei einer Werkstudententätigkeit, im Ausland oder eben als Ehrenamt beim PRSH – ihr solltet immer versuchen, euren kommunikationswissenschaftlichen Hintergrund mit sozialen, praktischen und internationalen Erfahrungen zu erweitern. Anfängern wie auch Absolventen kann ich nur raten, einen für das spätere Berufsleben notwendigen Ehrgeiz zu entwickeln, die eigenen Ziele im Auge zu behalten und nie aufzugeben.

Das Interview führte Julia Hauser (5. Semester BA Public Relations).


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