Public Relations Studierende Hannover e.V.

   
    

Bella Italia – im Land der Dolce Vita

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Die Masterstudierenden in Italien

Für MKO2 der Hochschule Hannover (MA Kommunikationsmanagement 2. Semester) ging es Anfang Mai im Fach Kreativität unter der Leitung von Frau Prof. Kunkel nach Italien in die Regionen Ligurien und Piemont. Das Ziel der Exkursion im Land des guten Essens und Weins: die Entwicklung eines Projektes zu dem Thema ,,Slow feet, slow food – 21 Rezepte für ein besseres Leben“. Thematisiert werden Trends der Entschleunigung und der Flucht aus der globalisierten Gesellschaft. Die Bewegung Slow Food stammt ursprünglich aus Italien und ist das Pendant zum Fast Food. Die regionale Küche gewinnt mit saisonalen Zutaten aus lokaler Produktion an Bedeutung für Qualität, Genuss und Sinne, wofür sich wieder mehr Zeit genommen werden soll.

Auf der Exkursion lernten wir Kultur und Geschichte der Regionen näher kennen: Wir besichtigten zunächst den kleinen altertümlichen Ort Dolceacqua, bekannt unter anderem durch das Gemälde „Die Burg von Dolceacqua (1884)“ des französischen Malers Claude Monet. Dann ging es weiter ins schöne Rocchetta Nervina in Mitten der Ausläufer der Ligurischen Alpen. Mit „slow feet“ und langen Wanderungen durch Berg und Tal erkundeten wir die Umgebung, wo Zitronen- und Olivenbäume sowie ein Blüten- und Kräutermeer die Berghänge schmückten. Gemäß Slow Food verkosteten wir Olivenöl, Wein und Gerichte mit Zutaten aus der Region.

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Geschichte, Kultur und beeindruckende Aussichten in der Region

Nach zwei Tagen ging es dann weiter nach Ventimiglia ans Mittelmeer, wo wir den großen Wochenmarkt mit Kleidung, Kunst und kulinarischen Köstlichkeiten besuchten. Anschließend reisten wir für die letzten zwei Tage ins Hinterland nach Mondoví in Piemont. Das kleine, ebenfalls sehr altertümliche Städtchen verzauberte uns sofort. Marina, eine italienische „mamma“, lud uns in die dortige Arbeiterwohlfahrt ein und kochte allen ein großartiges Abendessen. Nach dem Wochenmarktbesuch in Mondoví und einer Fahrt durch das Weinbaugebiet der Langhe folgte am letzten Abend dann der kulinarische Höhepunkt: Franka zauberte uns in ihrem kleinen Restaurant ein Menü mit 13 Gängen, begleitet von vier unterschiedlichen Weinen. Da kann sich ein Abendessen auch schon mal über vier Stunden hinziehen.

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Unser Fazit zu ,,Slow feet, slow food“ in Bella Italia: eine großartige Erfahrung! Wer wissen möchte, was wir auf unserer Reise erlebt und erarbeitet haben, sollte demnächst mal an die Wände von Expo Plaza 12 schauen. Die 21 Rezepte für ein besseres Leben sind bald in einer Plakatausstellung in der Hochschule zu sehen.

Ein Beitrag von Kristin Becke (MA Kommunikationsmanagement 2. Semester)


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