Public Relations Studierende Hannover e.V.

   
    

PR(SH)-Interview | Thomas Lüdeke

Thomas LüdekeThomas Lüdeke ist Geschäftsführer der PRCC Personal- und Unternehmensberatung GmbH. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Recruiting in der Kommunikationsbranche, Strategieberatung in den Bereichen Personalveränderung und in der internen Kommunikation. Er studierte Medienwirtschaft (Dipl.) an der FHM. Als Dozent war er an der Zeppelin University und Universität Münster tätig. In der DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft) ist er im Bundesvorstand für die Nachwuchsförderung verantwortlich und zudem Jurymitglied beim internationalen deutschen PR Preis – mit der Auszeichnung besonders innovativer und wegweisender Projekte fördert die DPRG Spitzenleistungen in PR und Kommunikationsmanagement.

Thomas Lüdeke (33) | Geschäftsführer der PRCC Personal- und Unternehmensberatung GmbH

 

Public Relations bedeutet für mich das Management von Beziehungen in jeglicher Hinsicht mithilfe von Kommunikation.

Ich liebe meinen Beruf, weil er und sein Umfeld sich ständig dynamisch entwickeln. Langeweile ist ein Fremdwort, der Job hält (geistig) fit.

Die bedeutsamsten Herausforderungen der Zukunft im Bereich PR sehe ich inder Selbstfindung und der Kommunikation der Kompetenzen und des Nutzen von Public Relations für Organisationen. Es gibt aus meiner Sicht noch viel zu viele PR-Experten, die nur des Kommunizierens wegen kommunizieren und an wirklich wichtigen Stellen spielen sie dann keine Rolle oder haben Rechtfertigungsprobleme. Außerdem dürfen Kommunikatoren ihre Disziplin nicht als Herrschaftsdisziplin verstehen. Sie müssen dabei helfen, die Kommunikationsfähigkeiten aller mit einer Organisation verbundenen Zielgruppen zu verbessern. Erst dann kann die Leistung eines Kommunikators ihre Wirkung richtig entfalten. Kommunikation ist keine One-Man-Show.

Die PR-Profis der Zukunft sollten vor allem nicht in ihrem Kommunikationstunnel verharren, sondern bewusst den Kontakt zu anderen Disziplinen suchen. Das perfekte Kommunikationskonzept nützt nichts, wenn man die beteiligten Kollegen nicht versteht – oder umgekehrt.

Eine wissenschaftliche Ausbildung im Bereich Kommunikationsmanagement finde ich vor allem erst einmal inhaltlich spannend. Für eine Kommunikationskarriere kann sie nützen, insbesondere wenn sie mit anderen Kompetenzen z.B. aus dem betriebswirtschaftlichen Bereich angereichert wird.

Was ich den Studierenden der Hochschule Hannover noch auf den Weg geben möchte:
Sucht weiter so intensiv den Kontakt zur Praxis. Dann lernt ihr, was euch in der Branche erwartet und wie ihr euch individuell darauf vorbereiten könnt. Verbunden mit eurer fachlichen Ausbildung sichert ihr euch damit einen echten Wettbewerbsvorteil.

Das Interview führte der PRSH-Vorstand


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