Public Relations Studierende Hannover e.V.

   
    

PR(SH)-Interview | Martin Flörkemeier

Interview_Martin FlörkemeierMartin Flörkemeier begann seine PR-Karriere als Praktikant bei Edelman. Die Agentur ließ ihn so schnell nicht los und er startete 1996 sein Traineeship in Frankfurt. Inzwischen ist er Managing Director und seit 2004 leitet er den Health Sector von Edelman Deutschland.

 

Martin Flörkemeier | Managing Director Frankfurt & Sector Lead Health Germany bei Edelman 

Public Relations bedeutet für mich, dass sich mein Aufgabenfeld ständig ändert, ich immer viele interessante Menschen kennen lerne und mich ständig neuen & spannenden Herausforderungen stellen kann.

Ich liebe meinen Beruf, weil ich morgens nie weiß, wie der Tag ausgeht. Es wird garantiert nie langweilig! Und weil ich mit vielen tollen Menschen arbeiten darf – im Team, im Netzwerk und auf Kundenseite. Edelman bedeutet für mich auch die ideale Verknüpfung zwischen familiengeführter Unternehmenskultur und dem internationalen Arbeiten auf höchstem Niveau, daher bin ich seit 1996 hier!

Die bedeutsamsten Herausforderungen der Zukunft im Bereich PR sehe ich in der Art und Weise, wie wir unsere Aufgaben & Möglichkeiten definieren. Wir müssen auch in Zukunft ständig dazu lernen, uns anpassen und verändern. Wer rastet der rostet – alte Weisheit aber sie gilt ganz besonders für unseren Beruf.

Die PR-Profis der Zukunft sollten vor allem neugierig, offen und interessiert sein. Und in irgendeinem Bereich brillieren. Wenn man herausgefunden hat, worauf man Lust hat und wofür man brennt, sollte man sein Profil schärfen und sich auf diesen Aufgabenbereich spezialisieren – das beginnt übrigens schon mit der Auswahl der Praktika. Trotz Spezialisierung ist es aber wichtig immer wieder über den Tellerrand zu schauen und sich weiterzuentwickeln.

Eine wissenschaftliche Ausbildung im Bereich Kommunikationsmanagement finde ich wichtig, aber nicht obligatorisch. Ich möchte die Ausbilung nicht klein machen, aber gerade als Kommunikator ist praktische Erfahrung viel Wert. Eine wissenschaftliche Basis ist mit Sicherheit wertvoll. Ein guter PR-Berater besteht allerdings für mich daneben aus einer Mischung aus gesundem Menschenverstand, praktischer Erfahrung und vor allem „brennt“ er für den Beruf. Nicht jeder, der Kommunikation studiert, wird später auch ein guter Kommunikator.

Was ich den Studierenden der Hochschule Hannover noch auf den Weg geben möchte
(für ihren weiteren akademischen und beruflichen Werdegang)

Überlegt euch wie ihr euren Einstieg wählt und stellt damit früh eure Weichen. Praktika und der Praxis-Bezug im Studium sind dafür sehr wichtig. Der Einstieg auf Agenturseite ist meiner Meinung nach gut, um viele Kunden, Sektoren usw kennen zu lernen. Mein Eindruck ist, dass der mögliche spätere Wechsel von Agenturseite zur Unternehmensseite leichter ist, als es umgekehrt der Fall ist. Auf jeden Fall: Bleibt immer offen für neue Erfahrungen und habt dabei Lust, Freude und Interesse an dem was ihr tut!

 

Das Interview führte Kerstin Imhof (4. Semester, Public Relations)


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