Public Relations Studierende Hannover e.V.

   
    

PR(SH)-Interview | Ilka Glemit

Ein Beitrag von Denise Sobotta (6. Semester Bachelor Public Relations)

Ilka und DeniseIlka Glemit ist Alumna des Studiengangs PR / Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule Hannover. Die Türen zur PR-Welt öffneten sich für sie bei der Agentur Edelman, wo sie fünf Jahre lang tätig war. Danach wechselte sie als PR-Managerin zum Unternehmen Procter & Gamble und betreute dort die Marke Wella Professionals. Seit Februar 2015 ist sie als Account Supervisor bei FleishmanHillard in Frankfurt tätig und betreut dort die Marken Scholl, Veet, Sagrotan und Clearasil. Ilka hat eine zweijährige Tochter und wohnt in Frankfurt am Main

Public Relations bedeutet für mich,… den Dreiklang aus Strategie, Beratung und Umsetzung jeden Tag neu zu interpretieren und dabei mit vielen interessanten Menschen zusammen zu arbeiten.

 

Ich liebe meinen Beruf, weil er maximal abwechslungsreich ist, insbesondere, wenn man in einer Agentur arbeitet. Kaum ein anderer Beruf bietet mir so viele Möglichkeiten: sei es beim kreativen Texten, bei der strategischen Kundenberatung oder beim Einarbeiten in neue Themenfelder. Auch der regelmäßige Austausch mit Medienvertretern und Bloggern ist sehr reizvoll, weil er mir immer wieder neue Denkanstöße und Inspirationen für die tägliche Arbeit gibt.

 

Die bedeutsamsten Herausforderungen der Zukunft im Bereich PR sehe ich in dem Wechsel von Public Relations hin zu Influencer Relations. Die Zahl der Stakeholder, die an der Kommunikation rund um eine Marke, ein Unternehmen oder ein Produkt teilnehmen, hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Das sieht man allein schon an dem Stellenwert, den Blogs und Instagram mittlerweile einnehmen. Die Arbeit in der PR-Branche bedeutet, seinen Kompass kontinuierlich neu auszurichten – auf neue Menschen, neue Anspruchsgruppen, neue Tools. Was gibt es Spannenderes?!

 

Die PR-Profis der Zukunft sollten vor allem neugierig bleiben! Leidenschaftlich bleiben! Flexibel bleiben! Erfolgreiche PR-Profis werden sich dadurch auszeichnen, dass ihnen der Spagat zwischen „Generalist“ und „Spezialist“ gelingt. Ein umfassendes Verständnis von professioneller PR-Arbeit, gepaart mit Spezialistenwissen aus einem bestimmten Bereich wird den Unterschied machen zwischen einem guten Kommunikator und einem hervorragenden Kommunikator.

 

Eine wissenschaftliche Ausbildung im Bereich Kommunikationsmanagement finde ich grundlegend wichtig, um Begrifflichkeiten und Herangehensweisen in der Kommunikationsarbeit zu verstehen. Letztlich ist aber das „training on the job“ das A und O in der Public Relations. Das Überführen von theoretischem Wissen in die praktische Arbeit ist es, was unser Aufgabenfeld so spannend macht. Erst in der praktischen Arbeit wird einem bewusst, ob man für die Aufgabe als Kommunikator wirklich gemacht ist und Menschen überzeugen und mitnehmen kann.

 

Was ich den Studierenden der Hochschule Hannover noch auf den Weg geben möchte (für ihren weiteren akademischen und beruflichen Werdegang) probiert euch aus und sammelt so viel Praxiserfahrung wie möglich! Nutzt die Chancen, die PR- Agenturen euch bieten! Der berufliche Einstieg über ein Agentur-Traineeship ist, meines Erachtens nach, der sinnvollste Weg. Hier wird PR von der Pike auf gelehrt: man erhält Einblick in diverse Kommunikationsbereiche, lernt das strategische Denken und Beraten sowie die effiziente Umsetzung von PR-Maßnahmen. Das umfassende Wissen, was euch in einem Agentur-Traineeship vermittelt wird, liefert euch die perfekte Basis für weitere Karriereschritte – sei es weiterhin auf Agentur- oder auf Unternehmensseite.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *