Public Relations Studierende Hannover e.V.

   
    

Alumni-Portrait | Bettina Ruhland

Bettina Ruhland studierte an der Hochschule Hannover Kommunikationsmanagement im Master. Unter anderem hat sie im PRSH im PR Ehrenamt und der Bürgerstiftung Hannover mitgewirkt. Mittlerweile arbeitet sie in München bei STROMBERGER PR.

Wie hast Du den Berufseinstieg nach dem Studium geschafft? Und was machst Du heute?
Aktuell arbeite ich als Junior PR Managerin in einer PR-Agentur in München, in der ich zuvor auch mein Volontariat absolviert habe. Der Berufseinstieg nach dem Studium in Hannover ist mir sehr leicht gefallen und ich konnte bereits eineinhalb Monate, nachdem ich die Masterarbeit abgegeben habe, als Volo bei STROMBERGER PR in meiner Wunschstadt München beginnen.

Wenn Du Dich an Deine Studienzeit an der Hochschule Hannover zurück erinnerst – was vermisst Du am meisten?
Da muss ich nicht lange überlegen. Am meisten vermisse ich die freie Zeiteinteilung, die einem ein Studium erlaubt. Auch mal alle Fünf gerade sein lassen zu können und einen Kaffee (oder auch zwei) mit den Kommilitonen in der Mensa trinken zu können. Für Hausarbeiten oder Referate hat man sich im Studium oft tief in eine Thematik eingearbeitet und haufenweise Literatur dazu gelesen, das fehlt mir im doch wahnsinnig schnellen Agenturalltag ein wenig.

Inwieweit hat Dir der PRSH e.V. für deine Zukunft geholfen?
Der PRSH war für mich immer eine Inspirationsquelle für neue Ansätze und Ideen sowie ein toller Vermittler zwischen Studierenden, Lehrenden und Professionals. Durch die Veranstaltungen und Angebote konnte ich viel über die Agenturwelt und Kommunikationsbranche in Deutschland lernen. Besonders Spaß gemacht hat mir meine Tätigkeit für das PR Ehrenamt und die Bürgerstiftung Hannover.

Wie schätzt Du die Bedeutung einer wissenschaftlich fundierten Ausbildung im Bereich PR und Kommunikationsmanagement für das Berufsleben ein?
Eine wissenschaftliche Ausbildung war für mich persönlich sehr sinnvoll, aber ich halte sie nicht zwingend für notwendig. Nach meinem geisteswissenschaftlichen Studium der Medienwissenschaft, das sehr theoretisch war, hat mir das Kommunikationsmanagement-Studium in Hannover eine umfassende Sicht auf PR und Kommunikation vermittelt. Dennoch lernt man die Dinge, die essentiell wichtig sind, um ein guter Berater und Kommunikator zu werden, erst „on the job“. Den Alltag in der Agentur oder im Unternehmen und den direkten Kontakt mit Kunden kann man erst richtig einschätzen, wenn man mitten drin ist.

Was rätst Du Studienanfängern und angehenden Absolventen für die Zukunft?
Seid neugierig, haltet die Augen auf und beobachtet genau! Kommunikation muss Spaß machen, nur dann wird das Ergebnis so, wie Du es Dir vorstellst. Und es muss nicht immer der größte Fisch im Teich sein, auch bei Mittelständlern oder kleineren Agenturen warten spannende Aufgaben.

Ein Interview von Antonia Sommer, 2. Semester Public Relations


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