Public Relations Studierende Hannover e.V.

   
    

#PRSH-Exkursion zu Faktor 3 – Ein Nachbericht

Am Freitag den 07.04.17 machten sich 14 Mitglieder des PRSH auf den Weg zur renommierten Hamburger Kommunikationsagentur Faktor 3.

Von außen könnte man fast an dem Haus vorbeilaufen, denn nur am Briefkasten steht: Faktor 3. Aber das ist wohl die norddeutsche Bescheidenheit. Die Räume der Agentur sind groß, hell und modern gehalten. Ein für Hamburg ungewöhnlich großer Garten gehört zum Gebäude – er wird gerne als Outdoor-Meeting-Platz  genutzt. Zwei Senior-Berater stellten uns voller Begeisterung die Agentur und ihre Cases vor und jeder hat gemerkt: Die zwei identifizieren sich mit Faktor 3, ihren Kunden und könnten noch Stunden weiter über ihre Arbeit plaudern. Sie sind auch beide schon mehrere Jahre Mitarbeiter der Agentur, was im Verhältnis zur sonstigen Fluktuation in Agenturen schon eine kleine Besonderheit ist. Die abwechslungsreiche Arbeit, die viele PR-Studierende an Agenturen reizt, wurde hier schnell sichtbar. Die Kundenportfolio von Faktor 3 reicht über Audi und Nivea bis hin zu Haribo. Die Mitarbeiter sind in verschiedene Thementeams eingeteilt.

Anschließend lernten wir die beeindruckende Nivea-Welt kennen. Große Monitore zeigten, welche Produkte die Kunden im Shop ansehen und dann tatsächlich kaufen – fast in Echtzeit übertragen. Außerdem kann man sehen, in welchen Orten wie viele Menschen gerade auf der Seite von Nivea sind. Anhand dieser Werte wird dann der Content entwickelt.

Alle Mitarbeiter, die wir kennenlernen durften, zeigten uns, dass Faktor 3 eine Agentur ist, wo man bleiben will und auch bleiben soll. Anders, als es Agenturen oft nachgesagt wird. Mit flachen Hierarchien und klaren Karriereschritten werden Volontäre hier zu späteren festen Teammitgliedern ausgebildet. Man werde zwar ins kalte Wasser geworfen, ihre individuellen Wünsche und Talente würden die Kollegen aber immer im Auge behalten. Mit momentan fast 30 Volontären werden die einzelnen Teams je nach Bedarf unterstützt. Bedarf gäbe es immer. Da das Feld PR so schnelllebig wäre, seien kurzfristige Bewerbungen der Personalabteilung am Liebsten.

Wie wichtig der persönliche Kontakt zum Kunden ist, wurde uns an diesem Tag nicht nur einmal gesagt. Je besser die Branchenkontakte sind, desto einfacher und offener wird die PR-Arbeit. Dass persönlicher Kontakt bei Faktor 3 gelebt wird, verdeutlichte man uns anschließend beim gemeinsamen Smoothie trinken, wo wir noch einmal Fragen stellen konnten.

Egal wie modern die Methoden sind, die die Agentur für ihre Kunden anwendet: PR ist und bleibt ein Peoples Business. In diesem Sinne bedankt sich der PRSH bei Faktor 3 für die Gelegenheit einen Einblick in den Agenturalltag zu bekommen und persönliche Kontakte zu knüpfen. Wir kommen gerne wieder.

 

Ein Beitrag von Judith Sordon (2. Semester Public Relations)


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