Public Relations Studierende Hannover e.V.

   
    

Krisenkommunikation – Grayling zeigt, wie es geht!

Am Wochenende vom 28.-29.04.17 besuchte uns die Agentur Grayling für einen Krisenkommunikationsworkshop. Studierende aus verschiedenen Semestern nahmen an dem zweitägigen Workshop mit Krisensimulation und Theorieblock teil.

Frank Schönrock, CEO von Grayling Deutschland, kam nicht allein, sondern brachte gleich drei seiner Agentur-Kollegen zur tatkräftigen Unterstützung mit. Miriam Heimberg, Roman Goodarzi und Sascha Nottmeier komplettierten das Team.

 

Tag 1: Der Workshop startete mit einer offenen Diskussion zu fiktiven Krisenfällen. Interaktiv diskutierten und bewerteten wir mögliche Krisenszenarien und tauschten uns über mögliche Reaktionen auf verschiedenste Vorfälle aus. Es folgte ein Theorieblock – ein mit „trocken“ und „langweilig“ assoziierter Begriff – der eben dies überhaupt nicht war. Uns wurden Tools und Instrumente der Krisenkommunikation in die Hand gelegt und durch interessante Beispiele aus der Praxis verdeutlicht. Ein Holding Statement zu schreiben, Krisentagebuch zu führen sowie zwischen „incident“, „emergency“ und „crisis“ zu unterscheiden, dürfte nun kein Problem mehr sein. Wie wichtig die Vorbereitung auf mögliche Krisenfälle ist und wie schnell im Falle einer Krise agiert werden muss, wurde besonders deutlich. Was genau passiert ist, wer mit den Medien spricht, wer informiert werden muss und wie das erste Statement aussieht, sollte bereits in der ersten Stunde nach Ausbruch der Krise herausgefunden werden.

Tag 2: Der wohl spannendste Teil des Workshops bestand in der Krisensimulation am folgenden Tag. In zwei Krisenstäben wurde eine fiktive, aber dennoch sehr realistische Krise bearbeitet. Der Ausgangspunkt: Schwimmflügel als Werbegeschenke eines Unternehmens wiesen Sicherheitsmängel auf. Wir erhielten regelmäßig neue Informationen in Form von E-Mails, TV-Beiträgen und Telefonaten, die für echten Zeitdruck sorgten. Von „die Schwimmflügel verlieren schnell an Luft“ bis „12 Kinder landen im Krankenhaus, 2 davon auf der Intensivstation“ – die Krise spitzte sich immer mehr zu, was bei allen Beteiligten für Nervenkitzel sorgte.

Es gibt dann auch CEOs, die schon in der ersten Stunde, vor lauter Stress, den Laden einfach dicht machen wollen.

Abgerundet wurde der Workshop mit einem Rückblick auf die Krisensimulation. Es waren zwei angenehme Tage, in denen wir viel gelernt haben und aus denen wir eine Menge mitnehmen konnten. Spaß, Kekse und interessante Gespräche kamen nicht zu kurz.

Und damit ein herzliches Dankeschön an Grayling für einen gelungenen Krisenkommunikationsworkshop!

 

Mehr von Frank Schönrock erfahrt ihr im Interview nach dem #ThePitch No. 5.

Ein Nachbericht von Regina Kirchmeier


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