Public Relations Studierende Hannover e.V.

   
    

PRSH-Interview mit Joana Witt und Timo Lommatzsch

Mission accomplished: Am Freitag den 19. Mai 2017 war der erste Alumnitreff auf der Expo Plaza. Ziel war die Gründung eines eigenen Alumninetzwerkes unter dem Dach des PRSH. „Wir wollen jetzt nun wieder in engeren Kontakt miteinander treten, um das Netzwerk, das sich aus dem PRSH und um den PRSH herum gebildet hat stärker zu nutzen“, so die Initiatorin des Netzwerks und PRSH-Gründungsmitglied Joana Witt. Nebst intensivem Austausch, Networking und einem „schön, dass wir uns mal wieder sehen“ wurde darüber diskutiert, wie das Alumninetzwerk auch nach dem Studium die Vereinsarbeit des PRSH an der Hochschule stärken kann. Wir wollten es noch genauer wissen und haben die Initiatoren und PRSH-Alumni Joana Witt (Heute: ProsiebenSat1 Media SE) und Timo Lommatzsch (Heute: CEO der PR-Agentur (PRSH-Förderer) Orca van Loon) interviewt.

 

1. Was war der Anlass für die Gründung dieses Alumninetzwerks?
Joana Witt: Der Gedanke ist nicht neu. In so ziemlich jedem Jahrgang gibt es nach Studien-Abschluss den Wunsch, in Kontakt zu bleiben und sich weiter auszutauschen. Dann sind die Alumni aber schnell im Berufsalltag verankert, über ganz Deutschland verteilt und es bleibst beim „Man müsste mal“. Mit Gründung des Netzwerks haben wir nun den ersten Schritt getan und eine Basis geschaffen, die Absolventen auch jahrgangsübergreifend in Kontakt zu bringen.

Timo Lommatzsch: Ich bin auch selber „Nutznießer“ Netzwerks. Ich denke aber, dass die Idee dahinter sehr gut und wichtig ist: Vernetzung und Austausch zwischen den Alumni, vor allem auch jahrgangsübergreifend zu erhalten und zu intensivieren. Ich bekomme immer wieder mit, dass gerade wenn man im Unternehmen oder Organisationen arbeitet, frische Impulse von Außen, der fachliche Austausch – auch mal über Branchengrenzen hinweg – oft zu kurz kommt und dass die üblichen Branchenkonferenzen hier nur Wasser auf dem heißen Stein ist. So wollen wir eine muntere, persönliche, vertraute Vernetzungs- und Austauschplattform für die Alumni bieten, auf dem gewohnt hohen PRSH-Niveau.

 

2. Welche Ziele verfolgt ihr damit?
Joana Witt: Was der PRSH unter den Studierenden erreicht, wollen wir mit der Alumni-Gruppe auch nach Abschluss des Studiums fortführen. In erster Linie geht es dabei um Vernetzung und Austausch, künftig wollen wir aber auch jährliche Veranstaltungen mit Inhalten aus Wissenschaft und Praxis organisieren. Ein weiteres Ziel ist, dem PRSH unterstützend zur Seite zu stehenden. Sei es mit Praxisinput, Kontakte knüpfen oder unseren eigenen Erfahrungen aus der damaligen Vereinsarbeit.

Timo Lommatzsch: Ich denke, das hat Joana gut zusammengefasst, dem ist nichts hinzuzufügen (mit einem leichten Zwinkern).

 

3. Was habt ihr konkret in der nächsten Zeit vor?

Timo Lommatzsch: Zuerst einmal werden Mitglieder gesammelt und das Ganze im Alumnikreis weiter bekannt gemacht, parallel wird die Online-Vernetzung mit entsprechenden Maßnahmen intensiviert.

Joana Witt: Konkret wollen wir eine Plattform schaffen, über die sich die Mitglieder untereinander vernetzen und austauschen können und die den Pool an Absolventen bündelt. Zum CommsDay des PRSH im November bzw. zum einjährigen Bestehen der Gruppe im nächsten Jahr stehen außerdem Veranstaltungen in Hannover auf dem Programm.


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