Public Relations Studierende Hannover e.V.

   
    

Invasion-Interview: Daniel J. Hanke

Morgen (10.07) erscheint der erste Beitrag der #Bloginvasion von Katharina Kirstein zum Thema: Live-Kommunikation. Schirmherr für diesen Beitrag ist Daniel J. Hanke. Das Vorstandsmitglied der Klenk & Hoursch AG ist kein unbekanntes Gesicht beim PRSH. Als Gewinner von #ThePitch no. 6 hat er sich einen Namen bei den Hannoveraner PR-Studenten gemacht. Wir wollten wissen, was für Erfahrung er bereits mit diesem digitalen Trend gemacht hat und welche digitalen Fertigkeiten Young Professionals beim Eintritt in die Branche mitbringen sollten.

 

Kann Live-Kommunikation vom digitalen Trend zum nachhaltig genutzten PR-Instrument werden?

Absolut, nur live ist live! Damit meine ich: Wir wissen, dass Authentizität und Nahbarkeit starke Hebel sind, um in der Aufmerksamkeitsökonomie durchzudringen. Authentischer und nahbarer als Live geht es kaum – auch wenn es natürlich inszeniert wird. Marken wie der FC Bayern haben das schon verinnerlicht, bald wird das für Unternehmen selbstverständlich sein, Pressekonferenzen, Analysten-Calls, Produkt-Launches etc. live zu streamen.

 

Was ist Ihr persönliches „The next big thing“ ?

Ganz eindeutig Künstliche Intelligenz – da steckt für Kommunikatoren so viel Potenzial drin – unglaublich faszinierend!

 

Welche Erfahrung haben Sie schon mit Live-Kommunikation im Berufsalltag und im privaten Umfeld gesammelt?

Beruflich beobachte ich, dass viele Unternehmen noch damit fremdeln, oft aus Angst vor dem vielzitierten Kontrollverlust. Wir ermutigen unsere Kunden, kleine Piloten zu sein und vor allem in der Internen Kommunikation zu starten, zu spielen, zu lernen. Dann kommt der nächste Schritt.

Privat ziehe ich mir alles rein, was mir unter die Finger kommt, weil man nur da lernen kann. Im Augenblick ist das vor allem viel Facebook- und Instagram Live, aber das ist ja erst der Anfang…

 

Was sind die 3 digitalen Tools ohne die Ihr Job nicht mehr machbar wäre?

Outlook, Twitter, Pocket.

 

Welche Kenntnisse sollten Young Professionals unbedingt mitbringen, bevor sie in den Berufsalltag einsteigen?

Berufseinsteiger sollten ihre Stärken kennen und auf das setzen, was sie wirklich anzieht und antreibt. Die Stärken bekommt man durchs Machen und Ausprobieren raus. Vor allem in Praktika, beim ehrenamtlichen Engagement und indem man die Menschen fragt, die einen gut kennen und die ehrlich zu einem sind.

Dann finde ich Kenntnisse im „digitalen Bereich“ essenziell. Und zwar nicht nur so ein bisschen „Facebooken“ mit Oma und Opa und alle zwei Wochen mal ein Foto auf Instagram teilen, sondern auch wieder Ausprobieren, Spielen, Rumdaddeln. Es erwartet ja keiner, dass man alles kauft und hat – aber es gibt immer jemand, der mir mal eine Drohne für eine Woche ausleiht oder seine Spectacles für ein Wochenende oder Alexa hat oder was auch immer. Zu den Kenntnissen gehört dann auch eine Haltung: Was sehe ich kritisch, was passt mir gar nicht, wo ziehe ich Grenzen?

Genauso wichtig wie Kenntnisse sind für mich gewisse Fähigkeiten, die natürlich im Berufseinstieg weiter ausgebildet werden. Dazu gehören zum Beispiel Selbstorganisation, Selbstreflexion, Empathie, Durchhaltevermögen und Eigeninitiative.

 

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