Public Relations Studierende Hannover e.V.

   
    

Invasion-Interview: Michelle van der Veen

Die #Bloginvasion geht jetzt sogar in die Verlängerung! Aus den ursprünglich geplanten vier Beiträgen sind jetzt, aufgrund des vielen positiven Feedbacks, sechs geworden! Heute also die #Bloginvasion bei den Grayling-Insights zum Thema Snapchat-Spectacles mit Antonia Sommer vom PRSH. Unsere Schirmherrin hierbei ist Michelle van der Veen. Sie unterstützt die Kundenteams der deutschen Grayling-Standorte bei der Entwicklung und Umsetzung von digitalen Kommunikationskampagnen. Spectacles: Eher witziges Gimmick oder revolutionäres Tool der Kommunikation?

Können Spectacles vom Digital Trend zum nachhaltig genutzten PR-Instrument werden?

Der erste Hype um die Spectacles ist ja bereits vorüber. Mittlerweile kann man sie einfach online kaufen und muss nicht mehr sehnlich hoffen, dass irgendwo auf der Welt ein neuer temporärer Pop-Up-Store dafür aufgestellt wird. Trotz allem sind die Brillen auch weit davon entfernt im deutschen Mainstream angekommen zu sein. Was im Zweifel daran liegt, dass sie nicht mehr können als 10 Sekunden Clips aufzuzeichnen. Ich schätze sie werden ein nettes Gimmick für die Heavy-User von Snapchat bleiben, aber nicht unbedingt ein Instrument, mit dem wir professionellen Videocontent für unsere Kunden produzieren. Dafür eignen sich Geräte wie die GoPro Kameras weitaus besser.

 

Welche Erfahrung haben Sie schon mit Spectacles im Berufsalltag und im privaten Umfeld gesammelt?

Als Snapchat die Spectacles gelauncht hat, war ich neugierig und hatte das Glück, dass ein Bekannter direkt eine aus den USA mitgebracht hat. Es ist ja immer großartig, Tech-Trends direkt in die Hand nehmen und ausprobieren zu können. Begleitet wurde das von einem großen Buzz in meiner digitalen Filterblase, der aber relativ schnell wieder verebbt ist. In meinem Netzwerk gibt es bis heute einige, die die Brillen immer dabei haben, aber wirklich ständig tragen tut sie eigentlich niemand.

 

Was ist Ihr persönliches „The next big thing“ ?

Für mich ist seit ein paar Jahren die Blockchain-Technologie die digitale Entwicklung, die ich besonders im Auge behalte und sehr spannend finde. Nach ungefähr 10 eher unbeachteten Jahren entwickelt sich das Thema gerade zu einem Trend in einer breiteren Öffentlichkeit und verspricht noch viele Überraschungen in der nächsten Zeit. Und darüber hinaus steckt in der Technologie das Potential das Internet, wie wir es kennen, für immer zu verändern. Das erinnert mich an den Web 2.0 Hype der Nuller-Jahre.

 

Welche Kenntnisse sollten Young Professionals unbedingt mitbringen, bevor sie in den Berufsalltag einsteigen?

Für uns im Digitalteam ist es vor allem wichtig, dass Bewerber richtig Bock auf die Arbeit haben und einen großen Wissensdurst und viel Begeisterung mitbringen. Die Bereitschaft sich in zahlreiche (auch technische) Themengebiete einzuarbeiten ist enorm wichtig, da wir ständig mit etwas Neuem konfrontiert werden und unsere Kunden natürlich auch zu Trends und Entwicklungen beraten. Da man morgens oft nicht weiß, was am Nachmittag passiert, ist die Arbeit extrem spannend, fordert aber auch eine große Flexibilität.

 

Was sind die 3 digitalen Tools ohne die Ihr Job nicht mehr machbar wäre?

GCORE, Hootsuite und Office365 sind meine täglichen Begleiter.

 

Zu den Grayling-Insights

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