Public Relations Studierende Hannover e.V.

   
    

#PRSHinBerlin – Ein Nachbericht

Wenn der PRSH zu einer seiner berühmten Exkursionen einlädt, sind die Plätze immer heiß begehrt. Dieses Mal war es mehr als das – die Hauptstadt rief nach uns und wir waren mehr als bereit, ihrem Ruf zu folgen. Für 15 glückliche Teilnehmer ging es deshalb am 4. Oktober 2017 nach Berlin, wo wir gleich vier Exkursionsziele besuchen konnten. Dementsprechend groß war auch die Vorfreude, als es morgens um halb acht mit dem ICE Richtung Hauptstadt ging. Nach einer kurzweiligen Zugfahrt inklusive leckeren Donuts und, passend zur Destination, Berlinern, hatten wir schließlich unser Ziel erreicht. Vom Berliner Hauptbahnhof ging es gleich weiter für uns zum ersten Stopp des Tages – der Agentur Miller & Meier Consulting für Strategie und Public Affairs.

Der Alltag eines Consultants – oder warum sich ein Besuch im Café Einstein lohnt

Bei Miller & Meier Consulting gab uns Patrick Spengler interessante Insights in seinen Arbeitsalltag und erklärte uns, wie der Hase im Bereich Public Affairs läuft. Dabei präsentierte er uns nicht nur spannende Cases, sondern plauderte auch ein wenig aus dem Nähkästchen und verriet uns, weshalb sich ein Besuch im Café Einstein insbesondere in den Sitzungswochen des Bundestags lohnt. Viel zu schnell verging bei angeregter Diskussion mit Kaffee und Keksen die Zeit und wir brachen auf zu unserem nächsten Ziel: Der Bundespressekonferenz.

Diskutieren mit Steffen Seibert – Internet trifft auf Politik

Als wir gegen halb elf beim Pressehaus an der Spree ankamen, waren wir alle gleichermaßen beeindruckt von der Innenarchitektur der Empfangshalle und sehr neugierig auf die bevorstehende Bundespressekonferenz, welcher auch der Regierungssprecher Steffen Seibert beiwohnte. Ebenfalls anwesend war eine echte Internet-Prominenz: Der Blogger und YouTuber Tilo Jung von „Jung und Naiv“, der wegen seiner kritischen Fragen und seiner Hartnäckigkeit auch bei den anwesenden Vertretern der Ministerien berühmt-berüchtigt ist. Kein Wunder also, dass bei dieser Kombination keine Langeweile aufkam und wir alle wie gebannt der Pressekonferenz folgten. Das Highlight: Steffen Seibert hatte anschließend sogar noch Zeit für ein Foto mit uns – Politik hautnah eben.

Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung – „Es geht um mehr als Kühe und Milch“

Ganz kurzfristig ergab sich unser nächster Stopp am Morgen unserer Ankunft, ein Besuch im Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung und ein Treffen mit dem stellvertretenden Pressesprecher Carsten Reymann. Dieser gab uns spannende Einblicke in seinen Arbeitsalltag und diskutierte mit uns die Auswirkungen der Wahl auf sein Ministerium. Beeindruckend war hierbei die Ehrlichkeit und Nahbarkeit von Herrn Reymann, der auch persönliche Statement abseits der ministerialen Einheitslinie mit uns teilte.

Letzter Halt: BILD – Wie wir bei Axel Springer (fast) Günter Walraff waren

Auch unser letzter Termin an diesem Tag wurde von vielen mit Spannung erwartet. Es ging hinter die Kulissen der wohl bekanntesten und umstrittensten Zeitung des Landes, der BILD. Schon die Glasfassade des Axel Springer Hochhauses war beeindruckend, doch im 19. Stock des Gebäudes erwartete uns ein Anblick wie aus der Vergangenheit: Die Journalisten-Lounge mit einem eindrucksvollen Blick über Berlin und antikem Interieur samt Raucherzimmer. Bevor uns Auto-Redakteur Christopher Clausen allerdings diese Perle zeigte, führte er uns durch die Redaktion der Zeitung und berichtete uns von seinem Day-to-Day-Business. Dabei nahm er Klischees über das Boulevardblatt locker und sympathisch auf die Schippe und verriet uns, was Journalisten von PRlern wollen.

Zurück nach Hannover – ein Resümee des Tages

Als wir um kurz vor 6 wieder im ICE Richtung Heimat saßen, waren alle sichtlich geschafft aber froh über die neuen Eindrücke des Tages. Wir konnten nicht nur einen Tag lang ein bisschen Hauptstadtluft schnuppern, sondern wir konnten auch viele spannende Blicke hinter die Kulissen werfen und interessante Gespräche führen. Alle Stopps des Tages waren ein Highlight für sich, das steht fest. Und schon bald heißt es hoffentlich wieder BERLIN CALLING.

Ein Beitrag von Johanna Weisig (BPR5)


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