Public Relations Studierende Hannover e.V.

   
    

Was tun beim Interview? Klenk & Hoursch zeigen wie es geht!

Ein Interview steht an. Bei den meisten Menschen löst dieser Gedanke Panik aus, denn üblicherweise weiß man nicht, wie man sich in so einer Situation verhalten soll. Was für Fragen erwarten mich? Wie wirke ich auf den Interviewer? Was ist der Unterschied zwischen Print-, Radio- und Fernseh-Interview? Was ist, wenn ich mich vor laufender Kamera verhaspele? Und vor allem: Wann ist ein Interview ein gutes Interview?

Vielen Fragen, die sich den meisten Menschen vor einer Interview-Situation stellen, auch neun Studierenden der Hochschule Hannover. Gemeinsam mit Daniel J. Hanke, Sarah Eichmann und Susanne Jörgenshaus gingen wir den Fragen in einem sechsstündigen Training auf den Grund.

Der Case

Die drei Experten von Klenk & Hoursch zeigten im Medientraining wie es geht und was man im Idealfall vermeiden sollte.

Als Grundlage diente der Case des Volkswagen „Abgasskandals“. Anhand eines Briefings konnten wir uns in die Thematik einarbeiten, bevor es in den drei Interviewstationen Radio, TV und Print zur Sache ging. In Dreierteams, die den gesamten Tag beibehalten wurden, bearbeiteten wir die einzelnen Stationen und Aufgaben.

Set-Up: Es ist das Jahr 2015. Die Vorwürfe gegen den Konzern, Abgaswerte manipuliert zu haben, erhärten sich. Der Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn streitet jegliches Vorwissen über Manipulationen ab. Im Verlauf des Tages soll Winterkorn ein Interview für einen zweiseitigen Artikel der Süddeutschen Zeitung, ein Radiointerview für den Sender Radio Hannover 100.00 und ein Fernsehinterview für das Format ARD Markencheck geben. Jeder Studierende musste pro Station drei Rollen einnehmen. Die Rolle des externen Beobachters, die des Journalisten und die des CEOs Martin Winterkorn.

Erzählt Eure Geschichte

Schnell ist klar, dass man sich für ein Interview aus seiner Komfortzone heraus bewegen muss, in einer Krisensituation wie der des Abgasskandals, wird die Situation natürlich nochmals verschärft. Die Fragen der Journalisten waren gespickt mit „Stolpersteinen“ und jede ungünstige Formulierung und jeder Fehler wurden prompt genutzt, um Martin oder Martina Winterkorn ins Schwitzen zu bringen.

„Lasst euch nicht von den Fragen der Journalisten führen, sondern steuert eure Headline!“

Nach jedem Interview wurde in einem Gruppengespräch von Studierenden und Moderator erörtert, welche Fehler aufgetreten sind, wie man die Stolpersteine gekonnt umgehen kann und mit welchen Tricks man ein Interview souverän meistern kann.

Nach den intensiven Interview-Runden ist sich die gesamte Gruppe einig: „Anstrengend aber super lehrreich!“ Wir bedanken uns bei Klenk&Hoursch für das tolle Training und sagen:

Bis zum nächsten Mal!

Ein Beitrag von Lena Schwarze (BPR5)


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