Public Relations Studierende Hannover e.V.

   
    

#ThePitch-Interview mit Ulrike Hanky-Mehner

Ulrike Hanky-Mehner nahm für Havas PR an der siebten Auflage von #ThePitch teil. Hanky-Mehner leitet bereits seit 1996 Havas PR Germany und strahlt geballte PR-Erfahrung aus. Die gebürtige Hamburgerin arbeitet viel mit Kunden aus Food und Health & Care zusammen, besonders spezialisiert ist sie auf Krisen-Beratung. Seit dem November 2017 ist Havas PR ein Förderer und stetiger Unterstützer unserer Arbeit im PRSH.

Wie sah Ihr Einstieg in die PR aus?

Wie so viele, wollte ich eigentlich Journalistin werden. Dann habe ich das Angebot bekommen, ein Volontariat in einer PR-Agentur zu absolvieren. Ich wurde neugierig, wusste aber eigentlich noch gar nicht genau, was mich dort erwartet. Ich habe dann aber sofort mein Herz dafür entdeckt und bin dabeigeblieben.

 

Was war bislang Ihr spannendstes Projekt in der PR?

Ich darf es konkret nicht nennen, weil es ein Krisenprojekt war. Es ging um einen Erpressungsverdacht bei einem Lebensmittelhersteller – ein Prozess, der uns über eine Woche in Atem gehalten hat. Es gab immer neue Wendungen und wir haben eng mit der Kriminalpolizei zusammengearbeitet. Das ist etwas, was man als PR-Schaffender auch nicht alle Tage erlebt.

 

Gibt es etwas, was Sie in der PR nervt?

Wenn Kunden erwarten, dass man aus einem Thema etwas macht, das auch beim besten Willen keines ist. Da muss man als gestandener PR-Profi den Mut haben zu widersprechen. Das möchte ich auch dem PR-Nachwuchs mitgeben: Haltung zu zeigen und wenn‘s darauf ankommt auch hartnäckig zu bleiben. Oft merkt der Kunde dann selbst, dass das Thema keine Relevanz hat.

„Bei Havas schaffen wir Positionen für Personen.“

Was müssen Young Professionals noch mitbringen, um in einer Agentur erfolgreich zu sein?

PR Professionals brauchen Leidenschaft und Herzblut! Wer nur abarbeitet, was der Kunde von einem erwartet, wird sich schnell langweilen. Wenn man, auch gegen Widerstände, für das Richtige kämpft und das mit Leidenschaft nach vorn bringt, ist es einer der schönsten Berufe, den man haben kann.

 

Welche Dinge lernt man erst in der Agentur und nicht schon während des Studiums?

Den Clash zwischen Theorie und Wirklichkeit. Das Konzept aus dem Lehrbuch wird nicht zwangsläufig „gekauft“. Kunden haben ihre eigenen Vorstellungen und Anforderungen. Das erfordert Einfühlungsvermögen und Verhandlungsgeschick und kann nur im Agenturalltag geübt werden.

 

Warum sind Young Professionals in Ihrer Agentur gut aufgehoben?

Wir denken und arbeiten integriert über alle Disziplinen hinweg. Wir bei Havas nennen es „better together“. Individualität wird bei uns groß geschrieben: Wir besetzen keine Positionen, sondern wir suchen außergewöhnliche Persönlichkeiten, für die wir passende Positionen schaffen. Damit treffen wir den Nerv der jungen Generation. Als Mitglied der GPRA bieten wir Berufseinsteigern eine fundierte Ausbildung nach anerkannten Standards.

Ein Beitrag von Regina Kirchmeier (BPR5)

Das Netzwerk kann wohl nicht groß genug sein.


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