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	<title>PRSH e.V. &#187; Attila Soeder</title>
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	<description>Public Relations Studierende Hannover</description>
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		<title>Rot-Grün-Schwäche: McDonalds ändert die Farben seines Logos</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 09:34:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Attila Soeder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Social Responsibility]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Design]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Greenwashing]]></category>
		<category><![CDATA[Markenkommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Logo ist doch etwas Heiliges. Der erste Gedanke an eine Marke. Das, was hängen bleibt, der Wiedererkennungsfaktor Nummer 1. Normalerweise ist das Logo einer Marke auch die große Konstante in der Markenkommunikation. Und wenn ein Unternehmen sein Logo ändert, dann ist etwas passiert. McDonalds ändert in Europa demnächst sein Logo, von Gelb-auf-Rot in Gelb-auf-Grün. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Ein Logo ist doch etwas Heiliges. Der erste Gedanke an eine Marke. Das, was hängen bleibt, der Wiedererkennungsfaktor Nummer 1. Normalerweise ist das Logo einer Marke auch die große Konstante in der Markenkommunikation. Und wenn ein Unternehmen sein Logo ändert, dann ist etwas passiert. McDonalds ändert in Europa demnächst sein Logo, von Gelb-auf-Rot in Gelb-auf-Grün. Was ist denn da passiert?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es erinnert etwas an die Versuche mit grünem Ketchup. Ketchup ist rot, so war es immer, so wollen wir es haben. Es gibt auch grünes Ketchup, zumindest wurde es versuchweise getestet. Und es hat nicht funktioniert, die Leute wollten es nicht, zu sehr sind wir das rote Ketchup gewöhnt, das Grüne schmeckt uns nicht, obwohl der Geschmack derselbe ist. Das Logo von McDonalds gehört bestimmt genauso zu unserem Alltag wie Ketchup und auch hier ist es genauso selbstverständlich, dass es rot ist. Was aber macht die Fast-Food Kette? Sie will zeigen, dass sie grün ist. Der Farbwechsel sei auch als Bekenntnis und Respekt vor der Umwelt zu werten, so Holger Beek, Vize-Präsident von McDonalds Deutschland, in einem Interview in der Financial Times Deutschland.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_562" class="wp-caption alignleft" style="width: 315px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-562 " title="logo" src="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2010/01/logo.jpg" alt="mcd" width="305" height="304" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd"><strong>So könnte McDonalds bald daherkommen</strong> (Logo: McDonalds, eigene Abänderung) </dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Trotzdem: Man darf  die berechtigte Frage stellen, ob man McDonalds jetzt als total umweltbewusstes Unternehmen sieht, da sie ja schließlich auch das Logo in Grün ändern, oder ob ich das Gefühl haben werde, bei McDonalds jetzt gesünder zu essen. Außerdem sollte man die Frage stellen ob McDonalds den Begriff „Greenwashing“ nicht etwas zu wörtlich nimmt, und ob man Ihnen &#8220;grünes&#8221; Engagement aufgrund einer Logoänderung überhaupt abnehmen wird.<br />
Höchstwahrscheinlich haben sich die Verantwortlichen bei McDonalds Deutschland diese Fragen und noch viele weitere auch gestellt. Und offenbar sind sie zu dem Ergebnis gekommen, dass die Antwort „ja“ lautet. Ich persönlich finde ein grünes McDonalds-Logo befremdlich. Aber vielleicht ist man bei McDonalds auch nur viel, viel weitsichtiger und hat bereits die Generation im Blick, die von nun an mit einem grünen McDonalds-Logo aufwachsen wird. Na dann steht wohl auch grünem Ketchup nichts mehr im Wege.</p>
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		<title>Das Schumacher-Comeback und die Schwächen in der internen Kommunikation</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 16:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Attila Soeder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interne Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Formel 1]]></category>
		<category><![CDATA[Mercedes]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Schumacher]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Formel 1 Comeback von Michael Schumacher beschäftigte fünf Woche lang die Medien, erst spekulativ, dann, als es offiziell war, als „Sensation“, bis zum 24.12. fast ausschließlich positv, auf jeden Fall aber als Sportthema –  bis der Mercedes Betriebsrat in Gestalt von Uwe Werner die Aufmerksamkeit auf die sieben Millionen Euro Jahresgehalt lenkte, die Schumacher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Formel 1 Comeback von Michael Schumacher beschäftigte fünf Woche lang die Medien, erst spekulativ, dann, als es offiziell war, als „Sensation“, bis zum 24.12. fast ausschließlich positv, auf jeden Fall aber als Sportthema –  bis der Mercedes Betriebsrat in Gestalt von Uwe Werner die Aufmerksamkeit auf die sieben Millionen Euro Jahresgehalt lenkte, die Schumacher angeblich bekommen wird und so das mediale Stimmungsbild teilweise von „Sensations-Comeback“ zu „Das stinkende Comeback“  umschwang.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/wJP77Wj7qb0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/wJP77Wj7qb0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was war also schiefgelaufen in der ansonsten einwandfreien Schumacher-Kommunikation?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es wurde offenbar versäumt, den Deal auch intern ordentlich zu kommunizieren. Schumachers Gehalt und sein Zusammenhang mit dem Arbeiter in deutschen Mercedeswerken, hätte vor allem nach innen besser kommuniziert werden müssen – es gibt nämlich kaum einen. Anders ist nicht erklärbar, warum sich der Mercedes Betriebsrat so kritisch über das Thema äußerte, und zwar öffentlich. Im Grunde hat Mercedes dadurch selbst dafür gesorgt, dass neben all der euphorischen Berichterstattung, die das Thema mit sich brachte, die einzigen kritischen Stimmen zunächst aus dem eigenen Lager kamen und so das bis dahin zu vielleicht 95% positive Bild in der Berichterstattung eine empfindliche Delle bekam. Und das in einer Zeit, in der ohnehin keine anderen Themen in der Öffentlichkeit stattfanden und die Medien dieses „Sensations“-Angebot gerne annahmen. Allein ein scheinbar unzureichendes Zusammenspiel von Mercedes’ Motorsportsparte, dem Verhandlungsführer Ross Brawn, Norbert Haugs Medienauftritten, und der internen Konzernkommunikation standen dem entgegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Sicherlich: Die Zahlen hinter dem Deal sind „den Leuten schwer zu vermitteln“, oder „für viele Kollegen unvorstellbar“, wie vom Betriebsrat her zu hören ist. Vielleicht hätte Mercedes gut daran getan, der eigenen Belegschaft vorher zu erklären, wo zum Einen das Geld für das Formel 1 Team <em>Mercedes GP</em> herkommt, nämlich nicht aus dem Gesparten aus den Kürzungen in Sindelfingen, sondern durch den Abschied vom viel teureren Engagement bei McLaren und zum Anderen was der Nutzen ist: Sicher ist es sportlich gesehen attraktiv und gibt dem neugegründeten Team einen ordentlich Startschub, aber vor allem ist das doch eine tolle PR-Maßnahme, die die Marke Mercedes über einen langen Zeitraum positiv bereits in die Medien brachte und weiterhin bringen wird. Vom Image-Gewinn wird Mercedes über Jahre profitieren können. Denn man hat sich mit einem Schlag die enorm lukrative und imagestarke Marke „Michael Schumacher“ eingekauft, die nun auch mit alten Ferrari-Erfolgen für Mercedes stehen wird und so immer der Stern im Zusammenhang mit der zukünftigen Rennfahrerlegende verwoben sein wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Schumachers Verpflichtung war und ist also neben einem dicken Versprechen für sportlichen Erfolg vor allem eine erstklassige PR-Maßnahme</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn sich vor allem die Online Redaktion der <em>Süddeutschen Zeitung</em> mit drei großen negativen Artikeln in vier Tagen dagegen sträubt und unter dem Titel „Das stinkende Comeback“ Norbert Haug ein „Schönrechnen“ des Medienwertes vorwirft: Wenn dieser sagt, dass medial in den fünf Wochen zwischen 16. November und 24. Dezember in den Medien schon mehr geboten worden sei, als während fünf Wochen einer spannenden Formel 1 Saison, und dass der mediale Gegenwert weltweit schon jetzt leicht ein Hundertfaches der kolportierten sieben Millionen Euro Gehalt darstellte, dann mag das vielleicht etwas übertrieben und vor allem noch schwerer zu überprüfen sein, aber im Prinzip hat er damit Recht.</p>
<p style="text-align: justify;">Währenddessen ging die generelle Gelddiskussion in den letzten sechs Tagen so weit, dass sogar der ausgewiesene Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg/Essen verlauten ließ, Mercedes müsse seine Autos 300€ teurer verkaufen, um Schumacher zu refinanzieren, als ob es zwischen dem Budget des Formel 1 Teams <em>Mercedes GP</em> und der Preisgestaltung von Mercedes PKW irgendeinen direkten Zusammenhang gäbe.</p>
<p style="text-align: justify;">Es wäre interessant zu wissen, ob Norbert Haugs Medienwert-Rechnung noch positiver hätte ausfallen können, wenn der Rennstall <em>Mercedes GP</em> trotz aller Geheimhaltung vielleicht im eigenen Elternhaus für etwas mehr Transparenz gesorgt hätte.  Interne Kommunikation wird schließlich gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten immer wichtiger (gerade wenn auch noch große Investitionen getätigt werden), die dem Großteil der eigenen Mitarbeiter vermutlich überflüssig vorkommen. Und dass das hier der Fall ist, hätte man sicher vorher ahnen können.</p>
<p style="text-align: justify;">
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