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	<title>PRSH e.V.</title>
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	<description>Public Relations Studierende Hannover</description>
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		<title>„ Es kommt alles raus.“ – der PRSH im Gespräch mit Andreas Breitsprecher von Vattenfall Europe</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 15:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia-Maria Blesin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krisenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Lecture]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Vattenfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Hannover – 02. Mai 2012. Beim exklusiven Tête-à-Tête im kleinen Kreis von PRSH-Mitgliedern gab der Kommunikationschef bei der Vattenfall Europe AG Einblicke in seinen beruflichen Werdegang und Anekdoten zur ein und anderen zu bewältigenden Krise im Laufe seiner Karriere in der Pharma-, Luft- und Raumfahrt und Energiebranche. Henry Kissingers Ignoranz-Taktik „There cannot be a crisis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hannover – 02. Mai 2012. </strong>Beim exklusiven Tête-à-Tête im kleinen Kreis von PRSH-Mitgliedern gab der Kommunikationschef bei der Vattenfall Europe AG Einblicke in seinen beruflichen Werdegang und Anekdoten zur ein und anderen zu bewältigenden Krise im Laufe seiner Karriere in der Pharma-, Luft- und Raumfahrt und Energiebranche.</p>
<p>Henry Kissingers Ignoranz-Taktik „There cannot be a crisis next week. My schedule is already full.“ wies Breitsprecher zurück. Nicht nur ist nach der Krise vor der Krise, auch scheren sich Krisen in einem Unternehmensbereich nicht um Spannungen in einem anderen. Die Krise ist omni-präsent – manchmal sind es sogar zwei auf einmal: Während seiner Position als Leiter der Abteilung Presse für die Bereiche Raumfahrt und Verteidigung bei Daimler-Benz Aerospace AG (Dasa), forderten Mitte der 90er Jahre innerhalb einer Woche die „Dolores“- und „Fokker-Krise“ all sein kommunikatives Geschick. Mit dem gesamten Vorstand im Urlaub und durch einen frühmorgendlichen Anruf eines Journalisten mit der Krisensituation überrascht und konfrontiert, zog Breitsprecher die Lehre:</p>
<p>Krisen können jederzeit auftreten. Eskalationsbeschleunigende Faktoren, und sei es die Alpenwanderung des CEO, die ihn trotz heutigen Möglichkeiten – wie Blackberry oder Blitz-Telco über Skype-App auf dem iPhone – kurzzeitig unerreichbar machen, müssen in erfolgreichem Krisenmanagement einberechnet sein.</p>
<p>So gar nicht betriebsblind geht er auch mit kommunikativen Fehltritten seines heutigen Arbeitgebers Vattenfall um: Die erste Reaktorschnellabschaltung 2007 im Kraftwerk Krümmel nach einem Transformerbrand wurde begleitet von unglücklichen TV-Bildern des Sicherheit beschwörenden Kraftwerkbetreibers vor einer enormen Rauchwolke. Gepaart mit defizitärer Informationspolitik des Unternehmens zur Zeit des Vorfalls, resultierte das Ereignis in einem gravierenden Imageschaden für den Konzern. An diesen Folgen, verstärkt durch eine zweite Reaktorschnellabschaltung 2009, die Breitsprecher, gerade einmal wenige Wochen im Konzern tätig, miterlebte, knabbert der Energieriese noch heute. Die Learnings? Bildwelten und Wording seien bei der Kommunikation während unfallbedingten Krisen ausschlaggebend. Ebenso wichtig seien gerade in Branchen, die eng mit den sensitiven Themen Menschenleben und Gesundheit verknüpft sind, Transparenz und initiative Information der Öffentlichkeit – das Medieninteresse an Krisen sei riesig. „ Am Ende kommt alles raus.“, so Breitsprecher. Der kriseneindämmende Faktor Schnelligkeit spiele eine große Rolle. Gleichzeitig müssten die Aussagen belastbar sein – einmal Gesagtes kann nicht zurückgenommen werden.</p>
<p><strong>Krisenkommunikation? Die Kommunikation der Energiewirtschaft nach der Energiewende.</strong></p>
<p>Im Anschluss erklärt Breitspreicher während der offiziellen PR-Lecture im Planet MID der Hochschule Hannover die Gesamtlage der Energiewende in Deutschland. Knapp ein Jahr nach der überraschenden 180-Grad-Drehung der Politik hinsichtlich des schnellstmöglichen Atomausstiegs bis 2022 als Reaktion auf die Unglücksserie im Kernkraftwerk Fukushima, fächern sich die kommunikativen Herausforderungen um das Überthema Energiewende breit:</p>
<p>Energiewirtschaft sowie Politik stehen im Konflikt zwischen Klimaschutzzielen, wie der Reduktion von Kohlenstoffemission einerseits und der Notwendigkeit neuer Kohlekraftwerke zur Deckung des vorrübergehenden Mehrbedarfs an Energie, die die vorgezogene Abschaltung der Meiler verursacht andererseits. Diese war in der Planung zum Übergang der vorrangigen Nutzung von regenerativen Energien nicht vorgesehen. Nicht zu schweigen von den enormen Kostenbelastungen durch Netzaus- und Kernkraftwerkrückbau. Gemein ist diesen Themen der Bedarf von Akzeptanz in der Bevölkerung. Dass diese für solche innovationsgetriebenen Großprojekte kein Garant ist, zeigt Breitsprecher am Beispiel Stuttgart 21 auf.</p>
<p>Zurückhaltung lautete Vattenfalls Strategie nach den Ereignissen von Fukushima und Moratorium, die Atomkraft wieder auf oberste Stelle der Agenda deutscher Medien und Bevölkerung katapultierte und das tatsächlich absehbare Aus für die Kernenergie wahr machte. Offensive heißt es bei der Energiewende im Allgemeinen: Erklärstücke nennt Breitsprecher diese klima- und energiespezifischen Projekte, die Akzeptanz fordern. Ohne den Intellekt der breiten Masse in Frage stellen zu wollen heißt die kommunikative Strategie damit Komplexitätsreduktion. Denn welcher Otto-Normal-Steuerzahler blickt bei Wortgefechten zwischen Off-Shore versus CCS (Kohlenstoffspeicherung) tatsächlich durch? Um die Energiewende – denn beschlossen ist sie – nicht zum öffentlichen Krisenthema werden zu lassen, bedarf es also Information. Einfach und transparent.</p>
<p>Der PRSH bedankt sich bei Andreas Breitsprecher für die brandaktuellen Insights in das kommunikative Spannungsfeld der Energiewende!</p>
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		<title>Lobbyismus: &#8220;Transparenz und nichts als die Transparenz!&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 10:16:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nele Mielke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politische Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[lobbyismus]]></category>
		<category><![CDATA[podiumsdiskussion]]></category>

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		<description><![CDATA[Als sich die Türen des Kinosaals des Planet MID am 02.04.2012 für die Podiumsdiskussion zum Thema „Lobbyismus – Bedarf oder Bedrohung“ öffneten, wusste wohl kaum einer der rund 50 Zuhörer, was ihn erwartet. Würde es ein hitziger Schlagabtausch und unerbittlicher Kampf um das letzte Wort werden oder doch eher eine gemütliche Plauderrunde, geprägt durch Verständnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als sich die Türen des Kinosaals des Planet MID am 02.04.2012 für die Podiumsdiskussion zum Thema „Lobbyismus – Bedarf oder Bedrohung“ öffneten, wusste wohl kaum einer der rund 50 Zuhörer, was ihn erwartet. Würde es ein hitziger Schlagabtausch und unerbittlicher Kampf um das letzte Wort werden oder doch eher eine gemütliche Plauderrunde, geprägt durch Verständnis und Toleranz? Nun, eine gute Mischung aus beidem.</p>
<div id="attachment_1960" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1960" title="DSC_0055" src="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/04/DSC_0055-300x199.jpg" alt="Jochen Bäumel, Edelgard Buhlman, Renate Klingenberg und Peter Szyszka diskutierten auf em Podium." width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Jochen Bäumel, Edelgard Bulmahn, Renate Klingenberg und Peter Szyszka diskutierten auf em Podium.</p></div>
<p>Eine mit hochkarätigen Gästen gespickte Diskussionsrunde ließen einen vielversprechenden Abend erwarten, auch wenn Prof. Dr. Kim Otto leider krankheitsbedingt kurzfristig seine Teilnahme an der Podiumsdiskussion absagen musste. Ein entspannter Sektempfang zu Beginn der Veranstaltung im Forum des Planet MID lud zu lockeren Gesprächen zwischen den Gästen und Diskutierenden ein. Das sonst so ernste Thema „Lobbyismus“, was im weitesten Sinne für eine Form der Interessenvertretung in Politik und Gesellschaft steht und im Volksmund auch &#8220;fünfte Gewalt&#8221; genannt wird, wurde auf spannende Weise neu aufgerollt. Da die Massenmedien dabei eine große Rolle spielen, waren besonders die wissbegierigen Studierenden der Fakulät III – Medien, Information und Design gespannt, welche neuen Informationen sie über dieses polarisierende Feld mitnehmen würden. Rückblickend kann man sagen – enttäuscht wurde an diesem Abend niemand!
<p>
So war es Renate Klingenberg, stellvertretende Geschäftsführerin des Verbandes der Chemischen Industrie e. V., die gleich zu Beginn mit der Aussage: „Ich bin stolz darauf, ein Lobbyist zu sein!“ ihren Standpunkt zum Leitthema ohne Umschweife unterstrich. Lobbyismus sei nichts anderes als Politikberatung, die Entscheidungen träfen andere, so Klingenberg weiter.</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/pi2JAqscRco" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Jochen Bäumel, Vorstandsmitglied von Transparency International Deutschland e.V., sieht sich selbst als „kritische Instanz“ und ist der Meinung, dass die fehlende Transparenz in Deutschland das ganze System in Gefahr bringe. Als Beispiel führt er die Parteispende eines namenhaften Glücksspielkonzerns an. Führende Mitarbeiter wurden dazu aufgefordert, Beträge zu spenden, da dies ihren Arbeitsplatz, sowie die Zukunft des Unternehmens sichern würde. Dadurch dass die Spenden von Privatpersonen kamen, bewegte sich der Konzern noch im Bereich der Legalität, trotzdem gilt es als Einflussnahme und bewegt sich stark am Rand des korrupten Verhaltens. Nur durch Zufall gelang dies an die Öffentlichkeit.</p>
<div id="attachment_1961" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1961 " title="DSC_0049" src="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/04/DSC_0049-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Gespanntes Zuhören: Dutzende Studenten lauschten den Diskutanten auf dem Podium.</p></div>
<p>Ein Unding, laut Bundesministerin a.D. Edelgard Bulmahn, die in dieselbe Kerbe schlägt. Ihrer Ansicht nach ist  Transparenz „lebensnotwendig für die Demokratiekultur“. Auch sie erhielt aus der Glücksspielbranche vor einigen Jahren eine Einladung zu einer Reise nach Las Vegas. Ein Angebot, welches den angemessenen Rahmen der Beeinflussung erheblich überstieg. Buhlmahn, seit 25 Jahren Mitglied des Deutschen Bundestages, unterstreicht im Laufe des Abends eine Thesen mit Nachdruck: „Sie müssen alles ihrem Ehemann erzählen können.“ Soll meinen, dass all‘ das, was der Gatte wissen darf, auch alle anderen wissen dürfen. Ihre Forderung nach einer Verschärfung  des Abgeordnetenbestechungsgesetzes findet auch bei Jochen Bäumel Anklang. Heißt: Abgeordnete, die sich bestechen lassen, sollen zukünftig strafrechtlich verfolgt werden.</p>
<p>
Dem gegenüber stand an diesem Abend Renate Klingenberg. Ihr Verständnis von Lobbyismus bezieht sich ausschließlich auf die Beraterrolle. Sie ist der Ansicht, dass erst die „Querdenker“ im Lobbyismus die Branche in Verruf gebracht haben, der Konsens sei „in Ordnung“ und läutete damit auch das Ende der Diskussionsrunde ein. Nach einer ausgiebigen Fragerunde, ging es auch nach Ende der Veranstaltung heiß her. Bei Schnittchen und Sekt wurden bis in den Abend hinein neue Denkanstöße vertieft und angeregte Diskussionen geführt. Letztlich waren sich bei einem Punkt aber alle einig – Transparenz ist und bleibt im Lobbyismus der Schlüssel zum Erfolg!</p>
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		<title>Unser Podium für den 2. April</title>
		<link>http://www.prsh.de/2012/03/26/unser-podium-fur-den-2-april/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 15:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joana Witt</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRSH im Gespräch]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der nächsten Veranstaltung unserer Diskussionsreihe &#8220;PRSH im Gespräch&#8221; zum Thema &#8220;Lobbyismus &#8211; Bedarf oder Bedrohung?&#8221; freuen wir uns auf folgende Gäste und einen interessanten Abend: &#160; Jochen Bäumel Als Journalist, ehemaliger Korrespondent für die ARD und aktuelles Vorstandsmitglied im Transparency International Deutschland e. V., setzt sich Jochen Bäumel kritisch mit dem Lobbyismus auseinander und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der nächsten Veranstaltung unserer Diskussionsreihe &#8220;PRSH im Gespräch&#8221; zum Thema &#8220;Lobbyismus &#8211; Bedarf oder Bedrohung?&#8221; freuen wir uns auf folgende Gäste und einen interessanten Abend:</p>
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<p><a href="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/03/Jochen_Bäumel.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1946" title="Jochen_Bäumel" src="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/03/Jochen_Bäumel.jpg" alt="" width="150" height="204" /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Jochen Bäumel</span></p>
<p>Als Journalist, ehemaliger Korrespondent für die ARD und aktuelles Vorstandsmitglied im Transparency International Deutschland e. V., setzt sich Jochen Bäumel kritisch mit dem Lobbyismus auseinander und fordert mehr Transparenz. Er sagt: „Korruption ist ein verstecktes Übel, das Staat und Gesellschaft untergrabe und Demokratie gefährde“.</p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/03/Buhlmann_Edelgard.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1947" title="Buhlmann_Edelgard" src="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/03/Buhlmann_Edelgard-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Edelgard Buhlmahn, MdB; Bundesministerin a.D.</span></p>
<p>Die studierte Politikwissenschaftlerin Edelgard Buhlmahn ist seit 1987 Mitglied des Deutschen Bundestages. Als Bundesministerin für Bildung und Forschung fungierte sie von 1998 bis 2005. Aktuell ist die SPD-Politikerin Mitglied im Auswärtigen Ausschuss. Sie sagt: „Lobbyismus ja – transparent und nachvollziehbar gestaltet. Die Möglichkeit sich zusammenzuschließen, um eigene Interessen zu vertreten, ist für eine Demokratie konstitutiv. Die organisierte Vertretung von Interessen ist daher Teil der demokratischen Kultur. Wichtiger ist jedoch eine vollständige Transparenz politischer Entscheidungen und die dabei erfolgte Einflussnahme von Interessengruppen. Wichtig ist auch, dass die an Gewicht gewinnende Politikberatung zu keiner Verlagerung von Entscheidungen aus dem Bereich des Gesetzgebers in vordemokratische Formen der Kooperation von Politik, Verbänden und Lobbyisten führt.“</p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/03/Renate_Klingenberg.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1948" title="Renate_Klingenberg" src="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/03/Renate_Klingenberg-221x300.jpg" alt="" width="221" height="300" /></a>Renate Klingenberg</span></p>
<p>Überzeugte Lobbyistin und stellvertretende Geschäftsführerin des Verbandes der Chemischen Industrie e. V., Landesverband Nord &#8211; Renate Klingenberg vertritt rund 300 Chemieunternehmen bei der Wahrnehmung ihrer wirtschaftspolitischen Interessen auf der Landes-, Bundes- sowie Europaebene. Schwerpunkte Ihrer Arbeit sind dabei Umwelt- und Energiethemen. Lobbyisten seien wichtige und unerlässliche Gesprächspartner für Politiker. Sie sagt: „Lobbyismus ist Politikberatung – Punkt.“</p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/03/Kim-Otto.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1949" title="Kim Otto" src="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/03/Kim-Otto.jpg" alt="" width="140" height="140" /></a>Prof. Dr. Kim Otto</span></p>
<p>Neben seiner Lehrtätigkeit als Professor an der Macromedia Fachhochschule für Medien in Köln, arbeitet der studierte Diplom-Politologe und Diplom-Journalist seit mehr als zehn Jahren für das ARD-Politik-Magazin „Monitor“. Für die Aufdeckung des Skandals „Bezahlter Lobbyismus in Bundesministerien“ erhielt er im Jahr 2007 gemeinsam mit Kollegen aus der Redaktion den Adolf-Grimme-Preis. Er sagt: „Lobbyismus hat seine Grenzen bei sogenannten Leihbeamten“.</p>
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		<title>Lobbyismus &#8211; Bedarf oder Bedrohung?</title>
		<link>http://www.prsh.de/2012/03/12/lobbyismus-bedarf-oder-bedrohung/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 07:42:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PRSH</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRSH im Gespräch]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Fragestellung widmen sich die Teilnehmer der nächsten Ausgabe der Diskussionsreihe „PRSH im Gespräch“ am 02. April ab 18 Uhr im Kinosaal des Planet MID auf der Expo Plaza in Hannover. Nicht zuletzt durch die Affäre um Ex-Bundespräsident Christian Wulf ist das Thema präsenter denn je. Manipulation? Bestechung? Kungelei? &#8211; Dem Lobbyismus in Deutschland haftet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dieser Fragestellung widmen sich die Teilnehmer der nächsten Ausgabe der Diskussionsreihe „PRSH im Gespräch“ am 02. April ab 18 Uhr im Kinosaal des Planet MID auf der Expo Plaza in Hannover.</strong></p>
<p>Nicht zuletzt durch die Affäre um Ex-Bundespräsident Christian Wulf ist das Thema präsenter denn je. Manipulation? Bestechung? Kungelei? &#8211; Dem Lobbyismus in Deutschland haftet ein bitterer Beigeschmack an. Viele trauen den Interessenvertretern aus Wirtschaft und Co. nicht und vermissen Transparenz bei der Einflussnahme auf die Entscheider in Berlin und Brüssel. Auch in den Medien kommt die Tätigkeit der Lobbyisten nicht gut weg. So titelte Spiegel Online: „Lobbying &#8211; Die schlimmsten Strippenzieher der EU“ und der Stern fürchtet: „Wie käuflich ist die Republik?“ Sind diese Bedenken berechtigt? Oder sind Politiker nicht viel mehr zwingend auf die Lobbyisten angewiesen, die ihnen als ehrliche Makler wichtige Informationen zukommen lassen ohne dass Politik gar nicht machbar wäre?</p>
<p>Inhaltlicher Schwerpunkt ist am 02. April in Hannover daher die Legitimation der Lobbyarbeit. Auf dem Podium diskutieren: Prof. Dr. Kim Otto (Grimme-Preisträger, ARD Magazin Monitor), Edelgard Bulmahn (Bundesministerin a. D., Mitglied des Deutschen Bundestages), Renate Klingenberg (Stellvertretende Geschäftsführerin Verband der Chemischen Industrie e.V., Landesverband Nord) sowie Jochen Bäumel (Vorstandsmitglied Transparency International Deutschland e. V.). Im Anschluss der Veranstaltung ist ein Sektempfang sowie ein kleines Buffet geplant.</p>
<p>Der PRSH erwartet eine spannende Debatte und lädt alle Interessierten herzlich ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p>
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		<title>Klaus Kocks: &#8220;PR ist die Henne, die Presse das stinkende Ei&#8221;</title>
		<link>http://www.prsh.de/2012/03/06/klaus-kocks-pr-ist-die-henne-die-presse-das-stinkende-ei/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 09:17:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia-Maria Blesin</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR-Lecture]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[klaus kocks]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[PRSH]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerüchte kursierten um den Besuch einer PR-Prominenz im neueingerichteten Auditorium des Planet MID auf der Expo Plaza, Repräsentanz und Schaltzentrale der PR Studierenden Hannover e.V. und Nachwuchs der Kommunikationsbranche. Erst wenige Wochen vor dem finalen Termin seines Vortrages stand der Redner der ersten Lecture des Wintersemesters 2011/12 des PRSH fest: Klaus Kocks. Die Fünftsemester des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1935" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1935" title="6501820869_431d3e1eab_b" src="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/03/6501820869_431d3e1eab_b-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Klaus Kocks beim PRSH: &quot;I wanna know what I am lying about.&quot;</p></div>
<p>Gerüchte kursierten um den Besuch einer PR-Prominenz im neueingerichteten Auditorium des Planet MID auf der Expo Plaza, Repräsentanz und Schaltzentrale der PR Studierenden Hannover e.V. und Nachwuchs der Kommunikationsbranche.</p>
<p>Erst wenige Wochen vor dem finalen Termin seines Vortrages stand der Redner der ersten Lecture des Wintersemesters 2011/12 des PRSH fest: Klaus Kocks.</p>
<p>Die Fünftsemester des Bachelorstudienganges PR befanden sich in reger Aufregung. Schließlich begegnete uns die aus metamedialen Formaten wie <em>zapp</em> oder <em>Menschen bei Maischberger</em> bekannte Person in den vergangenen Wochen wieder und wieder in diversen Seminarinhalten. Ob im Rahmen der Diskussion um die Notwendigkeit von PR-Kodizes und Code of Conducts hinsichtlich der Zusammenarbeit von Agenturen und Unternehmen oder als Vertreter des verantwortungsethischen Ansatzes in der normativen Betrachtung von medialem Handeln. Würden wir tatsächlichen auf einen, wie in der Medienethikdebatte dargestellten, die Wahrheitsnorm modifizierenden Bösewicht treffen? Jemanden, der die wahrheitskonforme Kommunikationsarbeit nicht als ethische Grundnorm der PR anerkennt? Oder würden wir viel mehr erleuchtet? Endlich erlöst von der zwanghaften Vorstellung, die PR müsse permanent die Existenz ihres Berufsstandes legitimieren, indem sie ausschließlich im Interesse der Öffentlichkeit handelte? Geschürt wird dieser manische Zwang nicht nur von Gesinnungsethikern und Gehaltsneidern – bereits unser Studium startete mit einer vermeintlichen Realitätsklatsche. Noch nicht einmal waren sich die meisten Erstsemester vor zwei Jahren bewusst, was es eigentlich mit diesem englischen Begriff PR, der irgendwie Anlehnung an das Kreativmilieu und Grafik-Hipstertum versprach, auf sich hatte. „Sowas wie Kommunikationswissenschaften, nur praktischer.“, erzählte man beim Auszug noch den Eltern.</p>
<p>Da wurde man in der Begrüßungsrede der Studienanfänger durch die Fakultätsoberhäupter bereits mit der als allgemein bekannt deklarierten Feststellung konfrontiert, Journalisten und in Folge dessen auch Journalistik-Studierende seien ohnehin die besseren Menschen.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/BdW1pP1myr4" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Der Glaube, die Arbeit von PR-Beauftragten bestehe lediglich aus dem permanenten Versuch Redakteuren Falschinformationen unterzujubeln war etabliert. Dass die meisten Kurse innerhalb unseres Curriculums in den nächsten drei Semestern mit denen der  Journalistik-Studierenden übereinstimmten, wurde als Maßnahme zur Aneignung journalistischer Darstellungsformen im Kontext späterer, systematischer Unterwanderung der Redaktionsarbeit gewertet. Die Möglichkeit, dass sich PR und Journalismus gegenseitig bedingen, einander Impulse geben und damit voneinander profitieren, wurde den Studierenden nicht aufgezeigt. Dass letztere Charakterisierung der PR-Arbeit durch die Loyalität zum Auftraggeber und dessen Interessen ergänzt wird, dieser Umstand jedoch in einem, allen voran durch die Verleger, kapitalisierten Medien- und Gesellschaftssystem vollkommen ok und nicht schämenswert ist, macht Klaus Kocks in seinen sieben vorgetragenen Thesen zur „Henne-Ei-Problematik“ deutlich. Mit der in den 90er Jahren begonnen Entgrenzung von PR und Journalismus durch zunehmende Boulevardisierung, Ökonomisierung und einhergehender Digitalisierung des Journalismus, haben sich auch journalistische Produkte und Produkte der PR angeglichen. Die Notwendigkeit der Wiederherstellung eines objektiven, dem Ziel der Wahrheitsfindung dienenden Journalismus teilt auch Klaus Kocks – nicht zuletzt um die PR-Arbeit im betriebswirtschaftlichen Sinne zu rechtfertigen: Mediale Berichterstattung ermöglicht die Bildung von Wissen, Meinungen und Einstellungen und kann den PR-Zielen Akzeptanz, Vertrauen und Reputation dienen. Würden in Zukunft die Medien von den Rezipienten als von ökonomischen Zwängen abhängig und subjektiv berichtend wahrgenommen, stellt dies auch den Nutzen der Presse- und Medienarbeit als Teil der Public Relations in Frage.</p>
<p>Gerade als sich das studierende Publikum an den sekündlichen Abgleich des Kocksschen Vokabulars mit der Wikipedia-App auf ihren Smartphones gewöhnt hat, schließt Kocks seinen Vortrag auch schon fast. Nicht jedoch ohne die Studierenden mit einem letzten Statement zur Wahrheitsnorm in der PR stehen zu lassen: „ I am ready to lie, but I wanna know what I am lying about.“.</p>
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		<title>„Jeden Tag die Kegel wieder frisch aufstellen“</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 17:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Gunkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRSH unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Exkursion]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Public Affairs]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Exkursion des PRSH nach Berlin stand ganz unter dem Zeichen der Public Affairs. In den zwei Tagen in der Hauptstadt nutzen wir die Möglichkeit, so viele Eindrücke wie möglich zu sammeln und besuchten diesmal gleich drei Experten im Bereich der politischen Kommunikation. Der PRSH im Zentrum der politischen Kommunikation Erste Station war das Bundeskanzleramt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Exkursion des PRSH nach Berlin stand ganz unter dem Zeichen der Public Affairs. In den zwei Tagen in der Hauptstadt nutzen wir die Möglichkeit, so viele Eindrücke wie möglich zu sammeln und besuchten diesmal gleich drei Experten im Bereich der politischen Kommunikation.</strong></p>
<p><strong>Der PRSH im Zentrum der politischen Kommunikation</strong><br />
Erste Station war das Bundeskanzleramt, wo uns der Staatsminister Eckart von Klaeden in einer Diskussionsrunde Rede und Antwort stand. Als Mitglied des Bundestages und ehemaliger Pressesprecher der CDU Niedersachsen konnte er uns einen umfassenden Überblick über die Kommunikation zwischen Politikern und Journalisten vermitteln. Vor allem das Verhalten und die Kommunikation in Krisensituationen diskutierten wir ausführlich anhand verschiedener Beispiele, die uns Staatsminister von Klaeden offenbarte. Dabei machte er uns klar, dass es für Politiker oft nicht einfach ist, die richtigen Worte gegenüber der Presse zu finden, um nicht in ein falsches Licht gerückt zu werden.<br />
Im Anschluss an das Gespräch mit Herrn von Klaeden unternahmen wir noch eine kurze Führung durch die wichtigsten Räumlichkeiten des Bundeskanzleramtes. Dabei nutzen wir selbst einmal die Gelegenheit, uns vor den Mikrofonen des „dynamischen“ Pressebereichs zu verewigen.</p>
<div id="attachment_1928" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/02/DSC012401.jpg"><img class="size-medium wp-image-1928" title="DSC01240" src="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/02/DSC012401-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Der PRSH auf dem politischen Parkett des Bundeskanzleramts</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Praxiseinblicke und Currywurst unter den Linden</strong></p>
<p>Am nächsten Tag folgte dann zunächst die Exkursion zur    Volkswagen Konzernrepräsentanz in Berlin, wo uns der Leiter Hans-  Christian Maaß für Fragen offen gegenüber saß. Auf sehr sympathische und humorvolle Art und Weise vermittelte er uns einen Eindruck, welche Ziele die Konzernkommunikation in der Politik verfolgt. Vor allem das persönliche Gespräch mit den Mitgliedern von Bundesrat und Bundestag als „geistiger Nahkampf“ sei laut Herrn Maaß das wichtigste Instrument seiner Arbeit. So versucht VW in seiner politischen Kommunikation regelmäßig Politiker an einen Tisch zu bekommen und bei einem kleinen Frühstück branchenrelevante Themen zu besprechen. Maaß selbst pflegt engen persönlichen Kontakt zu politischen Entscheidern und sogar zur Bundeskanzlerin. Denn als Vermittler zwischen Konzern und Politik müsse man jeden Tag „die Kegel wieder frisch aufstellen“, so Herr Maaß. Im Anschluss an das Gespräch gab es für alle PRSHler als ganz besonderes Extra &#8211; die berühmte Currywurst mit original VW-Soße.</p>
<p><strong>Public Affairs 2.0</strong></p>
<p>Gut gesättigt machten wir uns gleich weiter auf den Weg zur letzten Station unserer Berlin-Exkursion – der Digital Public Affairs Abteilung der E-Plus Mobilfunk GmbH. Dort empfing uns der Leiter der Abteilung Sachar Kriwoj zunächst mit einer ausführlichen Beschreibung seines beruflichen Werdegangs. Daraufhin präsentierte er uns eine ganz andere und moderne Art und Weise der politischen Kommunikation, die sich vor allem auf neue Kommunikationsmedien stützt. Angefangen hatte dieser Entwurf der digitalen politischen Kommunikation aufgrund der zahlenmäßigen Unterlegenheit der E-Plus Lobbyisten gegenüber der Telekom. Die Idee, soziale Netzwerke zu nutzen, um ein Meinungsabbild der Bevölkerung darzustellen und dieses schriftlich an Politiker weiterzureichen, hatte großen Erfolg. Die E-Plus Gruppe als Innovationsführer auf diesem Gebiet verbindet somit digitale mit analoger Kommunikation und konnte so auch Politiker erreichen, die wenig im Web 2.0 unterwegs sind.<br />
Und auch das „Base Camp“ unter den Linden, ein Café und Veranstaltungsort, an dem laut Herrn Kriwoj „Welten aufeinander treffen“ erreichte eine sehr positive Resonanz in den Medien und der Politik. Hier treffen beispielsweise Politiker auf freiberufliche Blogger, klären Fragen zur mobilen Kommunikation, testen die neusten Smartphones und Tablets oder genießen einfach ein leckeres Essen. Dieser anfangs kleine Veranstaltungsort hat sich nun zu einem Zentrum gemausert, das häufig von Politikern aufgesucht wird und so die Kommunikationsbarrieren auflöst. Wegen des großen Erfolges muss das „Base Camp“ nun sogar auf einen größeren Veranstaltungsort ausweichen.<br />
Die zwei Tage in Berlin haben uns gezeigt, auf welchen verschiedenen Wegen man Public Affairs angehen kann. Wir danken unseren Gesprächspartnern sehr für die Zeit, die sie sich für uns genommen haben und für die umfangreichen Eindrücke, die wir gewonnen haben.</p>
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		<title>Wie fischerAppelt vom Jäger zum Gejagten wurde</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 10:14:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Radix</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR-Lecture]]></category>
		<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[fischer-appelt]]></category>
		<category><![CDATA[fischerAppelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ist die Zukunft der PR-Agenturen? Wie sieht sich ein PR&#8217;ler selbst? Und: Wie hat das damals eigentlich angefangen mit der Agentur? Bernhard Fischer-Appelt, Inhaber der gleichnamigen Agentur, stand den PR-Studierenden am Dienstag in einer PR-Lecture Rede und Antwort. Alles fing mit einer Schülerzeitung an. Und der Erfahrung, dass sich die Auflage verdoppelt, wenn der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1896" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1896" title="DSC_0310" src="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/01/DSC_0310-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Bernhard Fischer-Appelt zu Gast beim PRSH</p></div>
<p><strong>Wie ist die Zukunft der PR-Agenturen? Wie sieht sich ein PR&#8217;ler selbst? Und: Wie hat das damals eigentlich angefangen mit der Agentur? Bernhard Fischer-Appelt, Inhaber der gleichnamigen Agentur, stand den PR-Studierenden am Dienstag in einer PR-Lecture Rede und Antwort.</strong></p>
<p>Alles fing mit einer Schülerzeitung an. Und der Erfahrung, dass sich die Auflage verdoppelt, wenn der Schuldirektor diese so anstößig findet, dass sie verboten wird &#8211; und man sie außerhalb des Schulgeländes verkauft. Diese Erkenntnis, gepaart mit dem ersten Modell eines Macintosh-Computers, war die Initialzündung für die Gründung von fischerAppelt, heute eine der einflussreichsten und größten PR-Agenturen Deutschlands.</p>
<p>Man habe schon früh auf die Umweltkommunikation gesetzt und es außerdem geschafft, nicht auf die Dotcom-Blase hereinzufallen, erzählt Bernhard Fischer-Appelt. Eine große Delle in der Unternehmensbilanz verschaffte der jungen Agentur jedoch der &#8220;grüne Punkt&#8221; mit ausfallenden Zahlungen. Die Lehre daraus ist für Fischer-Appelt klar: &#8220;Nie wieder spezialisieren!&#8221;.</p>
<p>Es folgte stetiges Wachstum und der Übergang in die &#8220;Föderation der Ideen&#8221;, der Differenzierung in nunmehr sechs Agenturen unter einem Markendach mit spezifischer Aufgabenstellung.</p>
<p>Doch während man früher mit frechen Ideen aus einem kleinen Team die großen Agenturen vor sich hertrieb, habe sich dies wegen der eigenen Größe ein wenig gewandelt. Fast wehmütig klingt es, als Fischer-Appelt sagt: &#8220;Wir sind vom Jäger zum Gejagten geworden&#8221;.</p>
<div id="attachment_1898" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><img class="size-medium wp-image-1898" title="DSC_0251" src="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/01/DSC_0251-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /><p class="wp-caption-text">Bernhard Fischer-Appelt im Kino des Planet MID</p></div>
<p>Und wo liegt die Zukunft der PR-Agenturen? Auf Nischen spezialisieren? Oder alles aus einer Hand anbieten? &#8220;Beides ist möglich&#8221;, sagt der Agenturchef. Aber: &#8220;Große Strukturen ersticken immer Kreativität&#8221;. Deswegen komme es letztendlich immer darauf an, Hierarchien flach zu halten. Trotzdem müssten sich Agenturen heute breiter aufstellen, findet Fischer-Appelt. Große, relevante Kampagnen seien zunehmend voll integriert, mit einer klugen Mischung aus Werbung, PR und online als verbindendem Element. &#8220;Mono-disziplinäre Agenturen, die z.B. nur Klassik oder PR anbieten, werden daher in Zukunft ein Nischendasein führen.&#8221;</p>
<p><strong>Die sieben Berufe im PR-Beruf</strong></p>
<p>PR&#8217;ler, führt Fischer-Appelt aus, hätten doch eigentlich garnicht einen, sondern mindestens sieben Berufe. In der Krisenkommunikation sei der PR&#8217;ler der Feuerwehrmann, der die Brände löscht, gleichzeitig aber auch Museumspädagoge, der eine Welt erklärt die sonst niemand versteht. Auch Dramaturg, Protokollchef, Dealer, Themenmanager und Schachspieler seien Public Relations Fachleute in einer Person.</p>
<p>Doch wie steht es um die Attraktivität des Arbeitgebers für Absolventen? &#8220;Wir tun da eine Menge&#8221;, sagt Fischer-Appelt. Eine Agentur sei schließlich eine Nachwuchsentwicklungsmaschine. Aber: &#8220;Auch kein Erholungsort&#8221;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Masterlücke: Von Freelancern und CoWorkern</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 11:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia-Maria Blesin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[CoWorking]]></category>
		<category><![CDATA[Edelstall]]></category>
		<category><![CDATA[Freelancer]]></category>
		<category><![CDATA[freiberuflich]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[PRSH]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Beitragsreihe: Masterlücke- oder Brücke? Der Plan für Zwischendurch. Bachelor in der Tasche, Master-Plan gezeichnet, aber kein Studienplatz? Oder Master absolviert, aber von unternehmenstypischen Hierarchien und chronischer Agentur-Unterbezahlung nach diversen Praktikumserfahrungen die Nase voll? In einer Beitragsreihe stellt der PRSH e.V. Lückenbüßer-Optionen mit Karrierekick vor. Freiberuflich coworken Viele Studierende arbeiten bereits parallel zum Studium freiberuflich und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beitragsreihe: Masterlücke- oder Brücke? Der Plan für Zwischendurch.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/01/Edelstall_1-134.jpg"><img class="size-medium wp-image-1880 alignright" src="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/01/Edelstall_1-134-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></strong></p>
<p>Bachelor in der Tasche, Master-Plan gezeichnet, aber kein Studienplatz? Oder Master absolviert, aber von unternehmenstypischen Hierarchien und chronischer Agentur-Unterbezahlung nach diversen Praktikumserfahrungen die Nase voll?</p>
<p>In einer Beitragsreihe stellt der PRSH e.V. Lückenbüßer-Optionen mit Karrierekick vor.</p>
<p><strong>Freiberuflich coworken</strong></p>
<p>Viele Studierende arbeiten bereits parallel zum Studium freiberuflich und haben die Möglichkeit auch nach dem Studienabschluss, diese Tätigkeit als Brücke oder Einstieg in die Berufswelt zu nutzen. Beim <a href="http://edelstall.de/">Edelstall</a>, Hannover’s erstem CoWorking Space, ging der PRSH den Prinzipien der Selbstständigkeit am geteilten Arbeitsplatz auf den Grund.</p>
<p>Jonas Lindemann, Edelstall CoWorker, arbeitet in einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) als Strategieberater für Kommunikation und Marketing. Was ihn zur Arbeit als Selbstständiger motiviert hat? „ Flexibilität hinsichtlich der Tagesgestaltung und der Umsetzung einzelner Projekte. Bei meiner Arbeit in Agentur und Unternehmen haben mich die vorherrschende Ellbogen-Mentalität und Karrieregeilheit gebremst.“, so Lindemann.</p>
<p>Und was sagen die Kunden zur Arbeitsform des CoWorkings? Neukunden seien meist neugierig. Doppeldoktoren herrschten in der klassischen Strategieberatung, während <a href="http://www.celiklindemann.com/">celiklindemann</a> mit ihrem Dienstleistungsangebot einen jüngeren Ansatz der Brand Strategies verfolgen. &#8221; Unsere Kunden sind jung und innovativ.&#8221;, sagt Lindemann. Neue Dienstleistung, junge Kunden &#8211; das Konzept des <a href="http://edelstall.de/">Edelstalls</a> biete den perfekten Präsentationsraum.</p>
<p><strong>Der Einstieg in die PR-Selbstständigkeit</strong></p>
<p>Wer sagt, dass Einsteiger das Rundum-Sorglos-PR-Paket anbieten müssen? Prinzipiell wird zwischen strategischen und operativen Leistungen unterschieden. Für wen der Kaltstart mit der Erstellung eines vollständigen Kommunikationskonzeptes zu riskant erscheint, ist je nach Kompetenz und Ausbildungsgrad ein Einstieg über die operative PR-Arbeit denkbar: Ob Texten von Pressematerial, Copywriting, Lektorat, Erstellung von Onlineauftritten und Multimediaprodukten oder Betreuung von Social-Media Repräsentanzen… .</p>
<p>Honoriert werden diese Leistungen laut <a href="http://www.mediafon.net/meldung_volltext.php3?id=431475a95459b&amp;akt=empfehlungen_empfehlungen&amp;view=&amp;si=4ee87b72115b6&amp;lang=1">DPRG</a> mit Stundensätzen zwischen 60 und 70 Euro. Für die Erstellung von Kommunikationskonzepten und die kontinuierliche Betreuung von Kunden winken bereits Honorarpauschalen im vierstelligen Bereich.</p>
<p>Die freiberufliche PR-Arbeit ist zudem nicht gewerbesteuerpflichtig. Sie muss lediglich innerhalb von vier Wochen nach Beginn der Geschäftstätigkeit beim Finanzamt angemeldet werden. Ausgerüstet mit einer Steuernummer, werden Freelancern und Zusammenschlüssen als GbR lediglich Einkommens- und Umsatzsteuer berechnet. Gut zu wissen ist aber, dass Freiberufliche mit ihrem Privatvermögen haften.</p>
<p>Gründungswillige finden bei der <a href="http://www.gruendungswerkstatt-hannover.de/portal/">Gründerwerkstatt Hannover</a> weiterführende Informationen und Beratung.</p>
<p><strong>Der Co-Working Space -  ein Portrait</strong></p>
<p>„ Interdisziplinäre Grenzen werden gesprengt. Ein Ort des Austausches und der Inspiration entsteht.“ titelt es auf der Webseite des Edelstalls. Sehr romantisch klingt das, aber tatsächlich ist Zeit in CoWorking Spaces Geld. Nimmt man sich diese also, um anderen Input zu geben?</p>
<p>„ Ja!“, sagt Hardy Seiler, Mitgründer des Edelstall. Gleich dem Medici-Effekt vereine der CoWorking Space das Ideenpotential von Selbstständigen aus verschiedenen Branchen außerhalb traditioneller Grenzen des Bürowürfels.</p>
<p>Natürlich sind die zwischen 25 und 35 jährigen und zu 60 % mac-kreativen CoWorkernden ambitioniert. Alle wollen vorankommen und arbeiten ständig an Selbstoptimierung. Aber: Der offene State of Mind sieht persönlichen Fortschritt im Austausch &#8211; Ob passiv beim Lauschen und Aha-Effekt nebenbei oder aktiv, durch gegenseitiges Lernen im 9-bis-5-Arbeitsalltag, Workshops oder Kontaktreihen.</p>
<p>Letztere sind auch für PR-Selbstständige ein großes Plus. Netzwerken ist in der offenen Arbeitsatmosphäre leicht. Wöchentliche Anfragen und Ausschreibungen über die facebook-Seite des <a href="https://www.facebook.com/edelstall">Edelstall</a> schaffen die Möglichkeit der Kundenakquise. So kann sich über das Gesuch eines Grafikers auch der Auftrag für eine Textertätigkeit oder eine umfassende Kommunikationsberatung erschließen. Die Atmosphäre in CoWorking Space strahlt Produktivität, Kompetenz und Kooperation aus. Ein weiterer Vorteil gegenüber dem Home-Office: Vor dem Kunden erscheint man nicht als Einmannbetrieb, sondern als unterhalte man ein gesamtes Büro.<br />
Bei aller Gedankenfreiheit, Ideenaustausch und gegenseitigem Input zählt dennoch Vertraulichkeit gegenüber dem Auftraggeber. Diese wird, wie auch bei der Agenturarbeit, vertraglich geregelt.</p>
<p><strong>Edelstall Hannover &#8211; wie es funktioniert    </strong></p>
<p>Mit einer Zehnerkarte steht euch an zehn vollen Tagen à zehn Euro ein Arbeitsplatz zur Verfügung. Infrastruktur, das heißt Schreibtisch, Stuhl, Bildschirm, Tastatur und Wlan werden gestellt.</p>
<p>Die PR-Studierenden der FHH sind herzlich willkommen &#8211; zur Besichtigungstour oder auch einem kostenlosen Probetag. Ihr arbeitet nicht frei neben dem Studium und auch sonstige kreative Projekte finden sich derzeit nicht auf Eurer Agenda? Die Semesterprüfungen stehen bevor und acht Stunden im Edelstall garantieren nicht nur  Netzwerk- und Inputmöglichkeiten, sondern bewahren euch auch vor der Küche, die dringend wieder einmal geputzt werden müsste oder dem Berg Bügelwäsche, der nun/jetzt/gleich/sofort abgebaut werden muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sturm, Drang und Fernweh? Lest im nächsten Beitrag, welche Karrieremöglichkeiten die Internetplattform Escape the City bietet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/01/Edelstall_1-71.jpg"><img src="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/01/Edelstall_1-71-300x200.jpg" alt="" width="272" height="181" /></a><a href="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/01/Edelstall_1-82.jpg"><img class="alignnone  wp-image-1871" src="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/01/Edelstall_1-82-300x200.jpg" alt="" width="271" height="181" /></a><strong><a href="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/01/Edelstall_1-134.jpg"><img src="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/01/Edelstall_1-134-300x200.jpg" alt="" width="272" height="181" /></a></strong></strong><strong><a href="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/01/Edelstall_1-193.jpg"><img class="alignnone  wp-image-1874" src="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2012/01/Edelstall_1-193-300x200.jpg" alt="" width="272" height="181" /></a></strong></p>
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		<title>Exkursion zur Autostadt nach Wolfsburg</title>
		<link>http://www.prsh.de/2011/12/30/exkursion-in-die-autostadt-in-wolfsburg/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 11:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lan Anh Nguyen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[PRSH unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[autostadt]]></category>
		<category><![CDATA[vw]]></category>
		<category><![CDATA[wolfsburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Die PRSH-Exkursion in die Autostadt stand ganz unter dem Motto Mobilität. Auf der imposanten „Piazza“ empfing uns Tobias Riepe, Leiter der Unternehmenskommunikation des Themenparks in Wolfsburg. Nach einer kurzen Begrüßung lernten wir die Autostadt in einer persönlichen Führung durch die Park- und Lagunenlandschaft näher kennen. Bei dieser spannenden Entdeckungstour durften wir die Autostadt nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1839" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1839" title="IMG_1211b" src="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2011/12/IMG_1211b-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Wo die Herzen von Autofans höher schlagen: Der PRSH in der Autostadt in Wolfsburg</p></div>
<p>Die PRSH-Exkursion in die Autostadt stand ganz unter dem Motto Mobilität. Auf der imposanten „Piazza“ empfing uns Tobias Riepe, Leiter der Unternehmenskommunikation des Themenparks in Wolfsburg. Nach einer kurzen Begrüßung lernten wir die Autostadt in einer persönlichen Führung durch die Park- und Lagunenlandschaft näher kennen. Bei dieser spannenden Entdeckungstour durften wir die Autostadt nicht nur als Themenpark, sondern auch als Service- und Kommunikationsplattform kennen lernen. Dabei beeindruckte uns die Detailverliebtheit, mit der der Park angelegt wurde. Nicht nur der hohe Servicegedanke, sondern auch die visuelle Kommunikation der markenübergreifenden Automobillandschaft war überall erkennbar. Jeder Autopavillon ist architektonisch an die jeweilige Markenphilosophie angelehnt: So ist zum Beispiel der Audi-Pavillon ringförmig angelegt. Für all diejenigen, die sich eher für die Geschichte und Entwicklung der Automobilindustrie interessieren, bietet das Zeithaus, das besucherstärkste Automobilmuseum der Welt, einen kompletten Überblick über die Autogeschichte seit deren Entstehung. Dort lassen Modelle aus allen Jahrzehnten die Herzen der Autoliebhaber deutlich höher schlagen. In den beiden 48 Meter hohen Autotürmen werden täglich durchschnittlich 600 Neuwagen ausgeliefert. Wie wir später erfahren haben, sind die beiden Autotürme nicht nur die Wahrzeichen der Autostadt in Wolfsburg; die Autostadt schafft es zudem deren Bilder in der Automobilbranche mit Volkswagen zu assoziieren.</p>
<p>In einer kurzen Unternehmensvorstellung präsentierte uns Christian Hammerich, Leiter des Operations Managements, die Philosophie sowie den Qualitätsanspruch des automobilen Themenparks. In stetiger Entwicklung versucht die Autostadt Qualitätsstandards und den Servicegedanken weiter zu perfektionieren. Denn erst „ausgezeichnet“ ist ein annehmbarer Status, der für den Service des Parks akzeptiert wird. Es sei nicht möglich, sich auf dem einmal Erreichten auszuruhen, so Hammerich. Die Herausforderung läge vielmehr im permanenten Streben nach Innovationen. So eröffnete die Autostadt in Wolfsburg zur diesjährigen Wintersaison die mit 30 Metern Höhe größte freistehende Rodelbahn der Welt.</p>
<p><strong>Mobilität 2.0</strong><br />
Nach der Einladung zu einem Mittagessen, das all unsere kulinarischen Vorstellungen übertraf, stellte uns Tobias Riepe zusammen mit Pamela Gutermilch, Projektmanagerin Online Unit, die Besonderheiten der Kommunikation in der Autostadt vor. Auch bei der Kommunikation ist ganz nach dem Motto „Mobilität“ kein Stillstand in Sicht. Der Schwerpunkt des Nachmittags lag hierbei auf dem Bereich Social Media. Mit einem professionellen Facebook- und Twitter-Auftritt hat die Kommunikation bereits vor einiger Zeit den digitalen Spurwechsel ins Web 2.0 gewagt. Die Autostadt erfindet sich eben immer wieder neu. Im Kundencenter befindet sich daher seit vergangenem Sommer die innovative Kommunikationsplattform socialsphere. Sie ist ebenfalls ein Ausdruck von Mobilität. Parkbesucher können die socialsphere räumlich begehen und an sieben Touchscreen-Terminals Visualisierungen von Netz-Konversationen zu den Themen Autostadt, Volkswagen und Mobilität erleben. Gespeist werden sie von aktuellen Daten aus dem Internet; dadurch sind sie ständiger Veränderung unterworfen und geben einen unmittelbaren Einblick in die digitalen Diskussionen, die gerade stattfinden. So kann man erleben wie Menschen weltweit zum Thema Autostadt, Bewegung und Mobilität kommunizieren.</p>
<p>Dass uns diese und viele weitere interessante Einblicke gewährt wurden, verdanken wir Sarah Trzynka, die ihr Praxissemester in der Autostadt absolviert hat und den Ausflug organisierte. Abschließend möchte sich der PRSH bei der Unternehmenskommunikation der Autostadt in Wolfsburg für diesen gelungenen Ausflug und die herzliche Betreuung bedanken.</p>
<p><em>Lan Anh Nguyen und Daniela Weltz</em></p>
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		<item>
		<title>Acht PRSHler beim Treffen der studentischen PR-Initiativen in Mainz</title>
		<link>http://www.prsh.de/2011/11/29/treffen-der-stud-initiativen-mainz/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 11:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Zumdick</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRSH unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[A & B One]]></category>
		<category><![CDATA[campus relations]]></category>
		<category><![CDATA[Kommoguntia]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Münster]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag, den 25. November machten sich acht PRSHler auf den Weg nach Mainz, um sich gemeinsam mit Vertretern der Universitäten Mainz und Münster zu einem Treffen der studentischen PR-Initiativen zusammenzufinden. Angekommen ging es für einen Glühwein mit Schuss in die Adventsgasse auf den Mainzer Weihnachtsmarkt. Danach führten uns die Mainzelmännchen beziehungsweise -weibchen für Speis und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1783" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2011/11/Gruppenfoto-Mainz.jpg"><img class="size-medium wp-image-1783" title="Gruppenfoto Mainz" src="http://www.prsh.de/wp-content/upload/2011/11/Gruppenfoto-Mainz-300x151.jpg" alt="" width="300" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">Mitglieder von Kommoguntia (Mainz), campus relations (Münster und PRSH trafen sich in der Johannes-Gutenberg-Universität. (Foto: Robert Ritterhoff)</p></div>
<p style="text-align: left;">Am Freitag, den 25. November machten sich acht PRSHler auf den Weg nach Mainz, um sich gemeinsam mit Vertretern der Universitäten Mainz und Münster zu einem Treffen der studentischen PR-Initiativen zusammenzufinden. Angekommen ging es für einen Glühwein mit Schuss in die Adventsgasse auf den Mainzer Weihnachtsmarkt. Danach führten uns die Mainzelmännchen beziehungsweise -weibchen für Speis und Trank in den Augustinerkeller, wo wir bereits von der überaus freundlichen Kellnerin &#8220;Olga&#8221; erwartet wurden. Dabei erwies sich Olga ab der ersten Minute als echtes Goldstück (Achtung: Ironie!) und bewirtete ihre Gäste liebevoll, nett und überaus zuvorkommend mit Schnitzel, Flammkuchen und Weinschorle.</p>
<p style="text-align: left;">Nachdem Olga uns den Abend versüßt hatte, begann auch der nächste Morgen mit einer kleinen Überraschung: In der Mainzer Jugendherberge war unser Tisch am Frühstücksbuffet auf den Namen &#8220;DRSH/FA Hannover&#8221; reserviert &#8211; da uns diese Schreibweise so gut gefällt, denken wir bereits über ein Re-Branding nach. Gegen neun Uhr fanden sich dann in den Räumen der Mainzer Uni die Mitglieder von Kommoguntia und campus relations zu einem Workshop zusammen. Unter der Leitung von Alfred Jansen, Geschäftsführer der A&amp;B One Kommunikationsagentur GmbH, erarbeiteten wir in mehreren Teams ein internes Kommunikationskonzept zum Thema Corporate Social Responsibility einer europäischen Institution. Unter der Prämisse &#8220;Umweltschutz ist sexy&#8221; und unterstützt von Saft, Keksen und Pizza wurden die Ergebnisse am Ende des Tages vorgestellt und diskutiert.</p>
<p style="text-align: left;">Wir bedanken uns bei Allen für das schöne Wochenende, ganz besonders bei Herrn Jansen und unseren Gastgebern aus Mainz und hoffen, euch bald mal in Hannover begrüßen zu dürfen – Zu dem nächsten Treffen der studentischen PR-Initiativen.</p>
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