Posts tagged Hannover

PR-Studenten zu Besuch bei TUI: Immer eine Reise wert

0

Am Freitag warfen die Mitglieder des PRSH e.V. einen Blick hinter die Kulissen der Kommunikation der TUI Deutschland GmbH. Executive Director Mario Köpers, seine Stellvertreterin Anja Braun und die Volontärin Katrin Zirkel nahmen sich viel Zeit für die PR-Studenten aus Hannover.

PR-Studenten zu Besuch bei TUI

PR-Studenten zu Besuch bei TUI

Der Imagefilm ermöglichte einen ersten Eindruck von der Markenvielfalt von Europas größtem Reisekonzern, die eine gut strukturierte und geplante Unternehmenskommunikation benötigt. Umso erstaunlicher war es für die PRSHler, dass die komplette interne und externe Kommunikation des Reiseveranstalters in Deutschland, Polen, Österreich und der Schweiz von nur 16 Mitarbeitern in der Kommunikationsabteilung geleistet wird, von denen drei Volontäre sind.

Aber nicht nur im Bereich der Printmedien, sondern auch für Fernsehen, Radio und andere Medien betreibt die TUI aktive und reaktive Medienarbeit. “Als Europas größter Reiseveranstalter  ist die TUI oft die erste Anlaufstelle für Journalisten, wenn es um Fragen zur Tourismusbranche geht”, erklärt Anja Braun. Einige Zahlen der Medienresonanzanalyse verdeutlichten die großen Dimensionen, in denen sich die Pressearbeit der TUI bewegt.

Auf großes Interesse stieß auch der von Mario Köpers vorgestellte Bereich der Krisen-PR, der seiner Meinung nach auch in den nächsten Jahren noch stark in Anspruch genommen werden wird. Denn schon bereits im vergangenen Rekord-Krisen-Jahr 2010 mit 17 großen Krisen forderte dieser Bereich der PR einen großen Kommunikationsaufwand.

Der Dank der PR-Studenten gilt Herrn Köpers, Frau Braun und Frau Zirkel für die sehr informative Präsentation der Unternehmenskommunikation sowie für ihre Offenheit, alle Fragen ausführlich zu beantworten. Und die neuen TUI-Tassen werden ab sofort morgens für den nötigen Schwung in den Uni-Tag sorgen.

“Wird jetzt alles ethisch(er)? – Die PR-Branche nach der Social-Media-Revolution” – PRSH im Gespräch am 6.12.2010

5

Dialogorientierte Kommunikation. Das ist in Zeiten von Twitter, Facebook und Co in aller Munde. Doch wie sehr gewollt ist diese Transparenzoffensive eigentlich von den PR-Schaffenden selbst? Wird hier die Kommunikationsbranche nicht viel mehr durch die neue Offenheit sozialer Netzwerke von neuen Nutzungsgewohnheiten der “User” zu mehr Transparenz gezwungen? Ist dialogorientierte Kommunikation überhaupt grundsätzlich ethischer? Erst kürzlich lud der Deutsche Rat für Public Relations die Branche ein, sich an der Ausarbeitung der neuen “Richtlinie zu PR in digitalen Medien und Netzwerken” zu beteiligen. Der Branchen-Input war hingegen eher schwach. Gleichzeitig hat die Ethik-Debatte rund um die Kommunikation im Internet noch eine ganz andere Facette: Während von Unternehmen völlige Absenderklarheit eingefordert wird, sieht man sich dort wiederum nicht selten anonymer Kritik ausgesetzt. Wie eindimensional ist hier also die Kritik an der Kommunikationsbranche?

Der Livestream zur heutigen Podiumsdiskussion ist unter livestream.com/prsh zu finden!

Der PRSH e.V. möchte in seinem dritten “PRSH im Gespräch” am 6.12.2010 im Leibnizhaus Hannover ab 18.00 Uhr daher diesmal unter dem Motto “Wird jetzt alles ethisch(er) – Die PR-Branche nach der Social-Media-Revolution” insbesondere auf drei Aspekte eingehen:


- Fremdbestimmung oder echter Sinneswandel? – Wie ernstgemeint ist die neue Transparenzoffensive?
- „Gläserne Unternehmen“ gegen anonyme Kritiker. Wie eindimensional ist die Ethik-Debatte?
- Dialog für die Kunden, Verbot für die Mitarbeiter? Die Angst vor dem Verlust der Deutungshoheitem>



Unsere Gäste auf dem Podium:
Heiko_Kretschmer_Bild




Heiko Kretschmer, Geschäftsführer von Johanssen+Kretschmer, Mitglied im Deutschen Rat für Public Relations, Stellv. Vors. der GPRA und Ethikbeauftrager der Deutschen Gesellschaft für Politikberatung

petra_friedlaender




Petra Friedlaender – Geschäftsführerin Molthan van Loon Communications Consultants



Klaus Merten





Prof. Dr. em. Klaus Merten – Geschäftsführender Gesellschafter complus, Akademie für Kommunikationsmanagement; Von 1985 bis zur Emeritierung Inhaber der Professur für Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Public Relations an der Universität Münster



mario_Köpers

Mario Köpers – Executive Director Unternehmenskommunikation TUI Travel, Central Europe; zuvor u.a. Kommunikationschef der Thomas Cook AG








Moderation: Prof. Dr. Wiebke Möhring, Professur für Öffentliche Kommunikation an der FH-Hannover, langjährige Wissenschaftliche Mitarbeiterin am IJK Hannover und PRSH-Beiratsmitglied



Zum Ablauf:

Einlass im Leibnizhaus ist um 18.00 Uhr. Der PRSH verwöhnt seine Gäste diesmal mit einem Glühwein zur Begrüßung. Start der Diskussion ist 18.30 Uhr. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos. Über eine Vorabanmeldung freuen wir uns!

Veranstaltungsort:Leibnizhaus Hannover, Holzmarkt 5, 30159 Hannover


Anmeldung:

Anmeldung über XING
Anmeldung über Facebook

Line-Up am 6.12. komplett – Mario Köpers (TUI ) vierter Gast beim “PRSH im Gespräch”

0

mario_KöpersDer Public Relations Studierende Hannover e.V. freut sich auch beim dritten “PRSH im Gespräch” äußerst spannende Teilnehmer ins Leibnizhaus von Hannover gelockt zu haben. Durch die Teilnahme von Mario Köpers (Executive Director Unternehmenskommunikation Europa Mitte bei der TUI Travel) ist unsere Diskussionsrunde, die am 6.12. ab 18 Uhr im Herzen der Altstadt von Hannover stattfindet, komplett. Das Thema des Abends: “Wird jetzt alles ethisch(er)? – Die PR-Branche nach der Social Media Revolution”. Besonders stolz sind wir darauf, dass auch diesmal durch die Zusammensetzung des Podiums gelungen ist, dass sowohl die Agentur-, die Unternehmens-, als auch die Verbandssichtweise in die Diskussion einfließen können. Neben Mario Köpers nehmen Prof. Dr. Klaus Merten (complus/ Universität Münster), Petra Friedlaender (Molthan van Loon) und Heiko Kretschmer (Johanssen+Kretschmer/ DRPR) an der Veranstaltung teil. Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Wiebke Möhring von der FH Hannover, die zugleich Beiratsmitglied des PRSH e.V. ist.

PRSH startet Gastvortragsreihe “PR-Lecture” mit Björn Haße (Edelman)

0

bch

Was haben Shell, Starbucks, Microsoft gemeinsam? Sie alle erhalten ihren kommunikativen Feinschliff durch das weltweit größte unabhängige PR-Netzwerk, die 1953 gegründete Full Service Agentur Edelman. Neben unzähligen Büros von Sydney, über Stockholm bis Vancouver verfügt das Beratungsunternehmen auch über vier Niederlassungen in Deutschland. 90 PR-Profis sind hierzulande der Edelman Philosophie des „Pioneer Thinking“ verpflichtet: immer auf der Suche nach den besten strategischen und kreativen Lösungen für die Kommunikationsaufgaben der Kunden. Und nicht nur das: Auch Trainees und Praktikanten werden immer gesucht.
Doch was heißt es in einer international vernetzten Agentur zu arbeiten? Vielflieger-Romantik, harter Beratungsalltag oder eher beides? Was sind die Unterschiede zur Arbeit bei rein nationalen Agenturen? Und: Wie sehen die Einstiegsperspektiven bei einer Agentur wie Edelman aus?


Diese Fragen wird am 9.11.2010 Björn Haße an der Expo-Plaza 12 ab 14 Uhr dem PRSH e.V. und interessierten Gästen beantworten. Haße ist Director Health bei Edelman in Frankfurt und betreut dort Industriegiganten wie Novartis.
Mit seinem Vortrag zum Thema „Internationale PR, work & think abroad“ markiert Björn Haße gleichzeitig den Start der neuen PRSH-Gastvortragsreihe „PR Lecture“, die fortan das Veranstaltungsangebot des Public Relations Studierende Hannover e.V. ergänzen wird und die Praktikern die Möglichkeit bieten soll mit PR-Studenten ins Gespräch zu kommen.
Aufgrund des begrenzten Platzangebots ist eine Anmeldung zwingend erforderlich. Die Raumnummer wird noch bekannt gegeben.




Alles auf einen Blick: 9.11.2010, Expo-Plaza 12, Beginn: 14 Uhr

Anmeldungen an: info@prsh.de

Sommerpause vorbei – die nächsten Termine!

0

Zugegeben, die letzten Wochen tat sich ungewohnt wenig. Eigentlich sogar ein gutes Zeichen, denn wir hatten alle praktikumsmäßig zu tun. Doch nun wird fleißig an den nächsten Veranstaltungen gebastelt. Von PRSH-Seite hoffen wir, zwei Exkursionen zu spannenden Unternehmen auf die Beine stellen zu können. Außerdem wird in naher Zukunft das erste “PR-Lecture”, ein Gastvortrag von einem Kommunikationsexperten aus der Praxis, stattfinden. Man darf also gespannt sein.
Nun sei aber zunächst auf zwei Termine hingewiesen, mit denen wir rein gar nichts zu tun haben, sie jedoch nur wärmstens empfehlen können.


Termin-Tipp Nummer 1: Das “Herrenhäuser Gespräch” zum Thema “Cloud Culture – Liegt die Zukunft der Kommunikation in den Wolken?”


Sascha Lobo und Kathrin Passig, zwei der prominentesten Vertreter der deutschen Internet-Szene, diskutieren mit Wissenschaftlern: Wie verändern Blogs, Foren und Wikis unsere Kommunikation? – „Herrenhäuser Gespräch“ am 30. September, 19 Uhr, im Restaurant Schlossküche in Herrenhausen.

Wann und wo? Donnerstag, 30. September 2010, 19 Uhr, Schlossküche Herrenhausen, Alte Herrenhäuser Strasse 3, 30419 Hannover

Mehr dazu und auch die Anmeldung gibt es hier.


Termin-Tipp Nummer 2: Das ConventionCamp, die Internet(Un)-Konferenz


Blogger, Social-Media-Gurus, Wissenschaftler, Nerds und Studenten diskutieren über die neuesten Trends der digitalen Kommunikation. Das letzte Jahr war schon sehr spannend und top-organisiert. Also anmelden!

Wann und wo? 10. November (ganztägig), Convention-Center der Deutschen Messe AG, Messegelände Hannover.

Alles weitere hier.

LIVESTREAM: Auf der Suche nach dem Kommunikationsmanager 2.0

0

Wir freuen uns auf Claudia Sommer (Greenpeace), Daniel Görs (DPRG; Eyecansee), Stefan Keuchel (Google) und Timo Lommatzsch (Molthan van Loon), die sich gemeinsam mit Dominik Ruisinger (Online-PR-Dozent, FHH) beim “PRSH im Gespräch” auf die Suche nach dem Kommunikationsmanager 2.0 begeben werden.

Für alle Interessierten versuchen wir ab 18.30 Uhr zudem einen Livestream auf die Beine zu stellen. Wir laden dazu alle herzlich ein unter dem Tag #PRSH der Diskussion im “Netz” zu folgen und auf diesem Wege auch Fragen an unsere Podiumsgäste zu richten. Im Anschluss an die Veranstaltung wird es zudem wieder die gewohnten Interviews mit den Experten geben, die dann im Laufe der Woche auf der Homepage und in unserem YouTube-Channel zu sehen sind.

Watch live streaming video from prsh at livestream.com





Wir sind auf Eure und Ihre Fragen sehr gespannt! Livestream mit Chatfunktion: Klick!

Hannover und PR – ein Widerspruch?

7

Als Hochburg der PR kann Niedersachsen nun wahrlich nicht bezeichnet werden. Obwohl große Unternehmen wie Continental, VW oder die Tui hier ihren Sitz haben. Und mal abgesehen von einigen Werbeagenturen, kann man die PR-Agenturen in der Landeshauptstadt Hannover an einer Hand abzählen. Doch woher kommt das?

„Das habe ich mich auch schon immer gefragt“, meint Thorsten Windus-Dörr, Geschäftsführer der Agentur Eins A Kommunikation in Hannover. Rein geografisch gesehen liegt Hannover optimal, sowohl aus dem Norden als auch aus dem Süden Deutschlands ist die Stadt an der Leine gut und vergleichsweise schnell zu erreichen. Hinzu kommt, dass viele Zugverbindungen über Hannover führen – hier halten die meistens ICEs in ganz Deutschland. Wer nach Hamburg oder Berlin will, kommt um Hannover nicht herum.

Windus-Dörr ergänzt: „Außerdem gibt es in PR-Hochburgen wie München oder Hamburg auch nicht viel mehr Unternehmen als bei uns.“ Es scheint allerdings so, als gäbe es einen steigenden Bedarf an externer Beratung in der Landeshauptstadt. Auf die Frage, ob er als Geschäftsführer einer PR-Agentur in Hannover einen schweren Stand hat, antwortet Windus-Dörr: „Mein Partner und ich haben Eins A Kommunikation vor zwei Jahren gegründet. Und sind seitdem voll im Geschäft.“

Trotzdem sind Jobangebote für die Branche in Niedersachsen überschaubar. Dem gegenüber steht geballte Ausbildungskraft: Rund 400 Studenten sind aktuell für das Fach Public Relations/Kommunikationsmanagement in Niedersachsen eingeschrieben. Denn die FH Osnabrück/Lingen und die FH Hannover sind zwei der wenigen staatlichen Hochschulen in Deutschland, die dieses Studienfach überhaupt anbieten. Somit wären professionell ausgebildete PR-Fachleute bereits an Ort und Stelle.

Über die Ursachen, warum in Niedersachsen und der Landeshauptstadt Hannover die PR-Landschaft so kümmerlich ausgebildet ist, können wir an dieser Stelle nur spekulieren. Vielleicht hat es etwas mit dem Image der Stadt zu tun. Aber das verbessert sich dank Oslo-Lena, Präsident-Anwärter Christian Wulff und (trotz Alkohol-Ausrutscher) Ex-Bischöfin Margot Käßmann ja auch gerade.

Rückschau: PRSH-Exkursion zur Contintenal AG

1

Immer der Nase nach…Mit dieser Wegbeschreibung hätte man das Ziel der ersten PRSH-Exkursion, die Continental AG in Hannover, sicherlich problemlos gefunden. Der Geruch von Gummi (beziehungsweise Kautschuk, wir haben ja etwas gelernt) leitete uns zielsicher in das Technologiezentrum am Standort Stöcken, wo wir durch Gastgeberin Denise Maria Eichhorn von der Conti-Pressestelle in Empfang genommen wurden. In zwei Gruppen ging es dann durch einzelne Stationen der Forschung und Entwicklungsabteilung. Tonstudio, Röntgen, Schnitzwerkstatt, Mischsaal- bisher hätte sich darunter wohl kaum ein PR-Student Abteilungen der Reifenentwicklung vorgestellt. Dass es bei High-Tech-Reifen allerdings auf mehr als nur Haltbarkeit ankommt, wurde schnell klar. Gesetzliche Normen, der internationale Wettbewerb sowie das eigene Innovationsstreben treiben die Conti-Entwickler stetig voran.

Nach den vielen neuen Eindrücken auf dem „Tire Technology Walk“, lernten wir mit Dr. Felix Gress den frischgebackenen Leiter der Unternehmenskommunikation kennen. Dr. Gress, der zuvor die Unternehmenskommunikation von BASF leitete und Geschäftsführer der Metropolregion Rhein-Neckar war, erläuterte neben dem Aufbau der Kommunikation bei Conti, allgemeine Entwicklungen im Bereich Unternehmenskommunikation. „Gerade der Ausbau im Bereich Public Affairs ist bei Conti nötig“, so Gress über kommende Aufgaben. Im Anschluss stellte Pressesprecherin Antje Lewe den Bereich Krisenkommunikation und die zugehörige Konzernstrategie vor. Als Teil des krisenerprobten Presseteams der Conti, berichtete Antje Lewe insbesondere über die kommunikativen Abläufe im Rahmen der Schaeffler-Übernahmeschlacht. „Ab einem gewissen Punkt muss natürlich auch die Kommunikationsabteilung erkennen, dass alles auf eine Fusion hinausläuft und es nun gilt, die Vorzüge dieser Partnerschaft zu kommunizieren“, so Lewe. Zustimmung bekundetet hier auch Dr. Felix Gress: „Das Know-How, welches bei dieser Fusion aufeinandertrifft, birgt gerade bei der Produktentwicklung enormes Potential.“ Ob sich eine Krise nun über lange Zeit ankündigt oder plötzlich auftritt, professionelles und aktives Handling der Krise und somit auch der Kommunikation, sind die entscheidenden Faktoren, die ein Unternehmen auszeichnen. Als kommunikativer Leitgedanke verwies das Team der Krisen-Kommunikation auf ein Max-Frisch-Zitat, welches auch als Fazit des interessanten Vortrags gelten kann: „Eine Krise ist ein produktiver Zustand, man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen…“.
Die vielen Nachfragen konnten im Anschluss zwischen „Giantburgern“ und Rohkostsalat in der Conti-Kantine mit Dr. Felix Gress, Denise Maria Eichhorn und Antja Lewe geklärt werden.


An dieser Stelle möchten wir unseren besonderen Dank an die Unternehmenskommunikation der Continental AG für die tolle Organisation und Betreuung richten, die sicherlich eine hohe Messlatte für die nächste PRSH-Exkursion setzen konnten.

Rückschau: Das war das erste „PRSH im Gespräch“

1


+++ Neu: PRSH-Interview mit Stefan Dahle (Leiter CSR Beratung, imug) online +++ Erstes PRSH-Interview mit Dr. Prätorius (VW) online +++ Fotos vom 16.3.2010 online +++


Die erste Podiumsdiskussion unseres erst kürzlich gegründeten PRSHVereins zum Thema „CSR als Herausforderung für die Unternehmenskommunikation“ kann als voller Erfolg verbucht werden. Die fast 100 interessierten Zuhörer, der Sektempfang im Foyer und natürlich die Diskussion selbst übertrafen die Erwartungen.

Einen großen Anteil daran hatten unsere Podiumsgäste, die interessante Beiträge zu den einzelnen Facetten von Corporate Social Responsibility liefern konnten. So unterstrich Dr. Gerhard Prätorius, Leiter CSR und Nachhaltigkeit der Volkswagen AG, bereits zu Beginn der Diskussion, dass sich CSR in den vergangenen Jahren zum „Problemlösungsfall“ für Unternehmen entwickelt habe.

Dieser Meinung schloss sich auch Stefan Dahle an, der beim Institut für Markt-Umwelt-Gesellschaft (Imug) als Leiter der CSR-Beratung arbeitet. Er verglich das CSR Verständnis in den USA mit dem heutigen europäischen Verständnis und machte auf die Unterschiede zwischen Charity (USA) und nachhaltigem Wirtschaften (Europa) aufmerksam. Als wichtige journalistische Meinungsführerin und Beobachterin der CSR-Szene in Deutschland bemängelte Heike Leitschuh, dass gerade dieses Verständnis von CSR noch nicht in allen deutschen Unternehmen angekommen sei.


(die gesamte Fotogalerie findet sich hier)

Ein Grund dafür sei, so Eins A Kommunikation- und DPRG-Landesgruppen-Chef Thorsten Windus-Dörr, dass das Thema CSR vor einigen Jahren einfach über viele Unternehmen gekommen sei, ohne dass diese darauf vorbereitet gewesen wären. Er betonte jedoch auch, und dies stellte sich auch bei den Fragen nach der Diskussion noch einmal heraus, dass gerade der Mittelstand bereits lange CSR Maßnahmen durchführen, diese jedoch nicht als solche bezeichnen und kommunizieren würde.

Im Wesentlichen einig war sich das Podium über die Frage, wie stark CSR-Projekte mit dem unternehmerischen Kerngeschäft verknüpft sein müssen, um nicht als „Greenwashing“ tituliert zu werden. Einzig Dr. Gerhard Prätorius machte deutlich, dass es nicht immer so leicht sei, diese Verknüpfung herzustellen.

Nach dieser ersten Verortung von CSR und Nachhaltigkeit wurde die Diskussion von Moderator Andreas Severin (Managing Partner Crossrelations, Düsseldorf) auf die kommunikativen Aspekte von CSR in der Unternehmenskommunikation gelenkt. Stefan Dahle machte hier deutlich, dass schlicht zu oft über Dinge kommuniziert wird, die in der Realität nicht stattfänden. „Die Kommunikation muss der CSR-Performance des Unternehmens angepasst sein“, so Dahle weiter. Außerdem müsse CSR-Kommunikation transparent und reflektiv sein. Insbesondere selbstkritische Stimmen vermisse er in den Nachhaltigkeitsberichten deutscher Unternehmen. Diesen Punkt unterstrich ebenfalls Heike Leitschuh, die in diesem Zusammenhang auch Verbesserungspotential beim ansonsten vorbildlichen VW-Nachhaltigkeitsbericht ausmachte.

Nach dem Ende des ersten “PRSH im Gespräch” führten Rebecca Acar und Daniela Wrage mit allen vier Gästen Kurzinterviews, die in den kommenden Tagen hier online gestellt werden. Als ersten Vorgeschmack daher nun das erste PRSH-Interview mit Dr. Gerhard Prätorius, dem Leiter CSR Nachhaltigkeit der Volkswagen AG:

Hiermit möchten wir noch einmal unseren Dank an die geladenen Podiumsgäste und natürlich an unseren Moderator Andreas Severin richten. Außerdem geht ein großer Dank an alle Beteiligten, die in Sachen Catering, Dokumentation und sonstigen organisatorischen und technischen Aufgaben so perfekt geholfen haben.

Und hier geht es…

Zur Fotogalerie


Zu den PRSH-Interviews (mit Dr. Prätorius, Heike Leitschuh, Thorsten Windus-Dörr, Stefan Dahle)

16.3.2010: “PRSH im Gespräch – CSR als Herausforderung für die Unternehmenskommunikation”

0

Greenwashing, alter Wein in neuen Schläuchen, Modethema. Corporate Social Responsibility polarisiert. Die gängigen Trendbarometer führen CSR weiterhin als eines der Topthemen der PR der nächsten Jahre. Inwiefern bei der Kommunikation von CSR ein besonders Handling von Nöten ist, wie viel PR ernsthafte CSR überhaupt benötigt, wie der Professionalisierungsgrad der CSR-Kommunikation in Deutschland aussieht und ob dieses Feld auch Jobpotenzial aufweist, das soll beim ersten “PRSH im Gespräch” am 16.3 in Hannover geklärt werden. Antworten auf diese Fragen und eine anregende Diskussion garantieren unsere Podiumsgäste, für deren Teilnahme wir uns bereits herzlich bedanken:






Dr. Gerhard Prätorius – Leiter CSR und Nachhaltigkeit der Volkswagen AG







Thorsten Windus-Dörr – Geschäftsführer Eins A Kommunikation und DPRG-Landesvors. Nds./Bremen

dahle




Stefan Dahle – Leiter CSR-Beratung Institut für Markt-Umwelt-Gesellschaft (Imug)


leitschuh




Heike Leitschuh – Fachjournalistin und Autorin mit Fokus Nachhaltigkeit (u.a ZEIT, FAZ, FR, brandeins)



Moderator: Andreas Severin, Managing Partner der Agentur Crossrelations und FHH-Lehrbeauftragter


Ablauf

Von 18 bis 19 Uhr findet im Foyer der Expo Plaza 12 ein Sektempfang mit Antipasti statt. Ab 19 Uhr beginnt dann die Diskussionsrunde im Studiotheater. Dabei werden die zwei Blöcke “CSR: Zwischen Krisen, Glaubwürdigkeit und Fallstricken“ und „Berufsperspektive CSR & Zukunftspotenziale“ behandelt, ehe abschließend Fragen gestellt werden können. Wir freuen uns über jeden Gast. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos.


Links:

Anmeldung über XING
Anmeldung über Facebook

Go to Top